Interview im „speakUP“

Posted by gruenercampus in Allgemein | Leave a comment

In der kommenden Ausgabe der „speakUP“, der unabhängigen Studierendenzeitschrift an der Universität Potsdam, haben wir Fragen zur
zurückliegenden Studierendenparlamentswahlen und Perspektiven auf die kommende Legislatur beantwortet.

Wie erklärt ihr euch die leicht gestiegene Zustimmung für eure Liste durch die wählenden Studierenden bei der Stupa-Wahl im Vergleich zu 2013?

Wir konnten unsere Stimmen bei der leicht gesunkenen Wahlbeteiligung halten. Durch unsere Arbeit im AStA und in diversen Umweltgruppen und durch Sichtbarkeit und Präsenz auf dem Campus.

Warum ist eurer Meinung nach immer noch kein neuer AStA im Amt?

Durch Prüfungs- und Urlaubszeit dauerte die Suche und Einarbeitung von neuen Leuten. Am 25.9. wird aber gewählt.

In welcher Rolle seht ihr die Vertreter_innen eurer Liste in der kommenden Legislatur: Wollt ihr den AStA mitstellen, in der Opposition sein oder euch anderweitig verhalten und warum?

Unabhängig von Konstrukten wie Opposition oder Koalition wollen wir gute politische Arbeit machen, wie z.B. am Ressourcenschutz auf dem Campus, der ökologischen Mensa, an der Etablierung von dem Modul „Studium Oecologicum“, für den Aufbau und Erhalt von Freiräumen auf dem Campus und gegen Faschismus und Militarismus arbeiten. Natürlich unterstützen wir den AStA in seiner Arbeit!

Welche universitären und hochschulpolitischen sind euch für die kommenden zwei Semester besonders wichtig und welche Initiativen/Anträge plant ihr für die Legislatur?

Siehe Antwort oben.

Wieso sind eurer Meinung nach auch dieses Mal wieder nur so wenige Studierende zur Wahl gegangen?

Ein Feedback von verschiedenen Studierenden an uns lautete ungefährt folgendermaßen: Die Wahlen auf das Semesterende zu legen, d.h. genau in die Prüfungszeit, hat Studierende davon abgehalten sich mit dem Thema zu beschäftigen. Es ist auch vielen immer noch nicht bewusst, was die studentische Selbstverwaltung überhaupt leistet und was es den Studenten bringt. Da sollte vielmehr Werbung in eigener Sache gemacht werden.

Die mangelnde Transparenz bei der Zahlung von Aufwandsentschädigungen war zuletzt immer wieder öffentlicher Kritikpunkt an der Arbeit der studentischen Selbstverwaltung. Wie verhaltet ihr euch dazu?

Auf diese Frage können wir leider nicht antworten, da die von dir erwähnte öffentliche Kritik uns nicht bekannt ist. Kannst du uns diese bitte zukommenlassen, so dass wir inhaltlich zu den Kritikpunkten positionieren und anschließend daran die von dir gestellte Frage beantworten können.

Welche Hoffnungen oder Ängste verbinden sich für euch mit dem aktuellen Ausgang der Landtagswahl bzw. den daraus resultierenden Regierungsmöglichkeiten im Land Brandenburg?

Stillstand und Verbleiben beim Status Quo. Es ist keine Besserung in Sicht. Das heißt konkret:

  • Schlusslicht Brandenburg bei der Hochschulfinanzierung
  • Zementieren der Braunkohleförderung in der Lausitz, inkl. Zwangsumsiedelungen und Zerstörung der Umwelt/fruchtbarer Böden…
  • weiterhin fliegt Geld für einen Flughafen aus dem Fenster, den wir gar nicht brauchen sollten, da fliegen die klimaschädlichste Art der Fortbewegung ist und wir uns in einer nachhaltigen Gesellschaft überwiegend mit Gütern aus der Region versorgen sollten.

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