Programm

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Mensa ist Essen ist Konsum ist Politisch ist für alle da!

Wir setzen uns für eine kontinuierliche Verbesserung des Mensa-Angebotes ein. So wünschen wir uns Transparenz über die Inhaltsstoffe und Herkunft des Mensaessens sowie frische Zutaten aus regionaler Herkunft. Es geht uns nicht um die Abschaffung von Fleischgerichten, sondern um ein breiteres Angebot für alle. Da lässt sich doch was machen – wie die Einführung des veganen Essens am Neuen Palais vor zwei Jahren! Ihr könnt übrigens direkt auf die Qualität eurer Mensa Einfluss nehmen, zum Beispiel mit der von AStA-Umweltreferentin Angelika von Pressentin (GrünerCampus) erstellten aktuellen Mensaumfrage . Das Studentenwerk (StuWe) freut sich über euer Feedback!

Ökologisch von A nach B!

Wir wünschen uns weiterhin bezahlbaren, an Bedürfnissen orientierten ÖPNV für unsere Studis. Deshalb setzen wir uns für das Beibehalten des Semestertickets zu den besten möglichen Konditionen ein. Auch bei der Nextbike-Kooperation möchten wir von euch Studis so praktikabel wie möglich gestalten. Deshalb fordern Nextbike-Station am Bahnhof Park Sanssouci und an der Maulbeerallee.
Apropos Maulbeerallee Dieser kleine, aber feine Universitätsstandort scheint auch vom ÖPNV vernachlässigt zu werden. Auch einen gemütlichen Ort zum entspannen, quatschen und essen sucht man hier vergebens. Und woher bekommt man eigentlich etwas zu essen? Gibt es da nicht eine bessere Möglichkeit, als wertvolle Mittagspausenzeit damit zu verbringen, zum Neuen Palais zu laufen? Wir möchten hier gemeinsam mit dem StuWe, der Stadt und der Uni für alle Fragen die besten Antworten finden.

Für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen!

Findest du auch, es muss über Nacht kein Licht in den Unigebäuden brennen oder bei strahlendem Sonnenschein? Fassaden müssten nicht mit schwarzem Marmor verkleidet werden, es sollten lieber schwarze Solarzellen sein? Voll aufgedrehte Heizungen im Winter müssen nicht bei geöffnetem Fenster weiterlaufen und beim Toilettengang müsste nicht so viel Wasser den Abfluss runterfließen? Wir versuchen mit kleinen liebgemeinten Denkanstößen auf Aufklebern an die eigene Achtsamkeit zu erinnern, genauso wie strukturell am Umweltmanagement der Uni etwas zu ändern. Dafür setzen wir uns in der Umweltkommission der UP ein.

Freiräume als Chill-Out-Areas und zentrale Punkte des Engagements

Mit Seminarräumen und Bibliotheken ist es an einer Uni nicht getan. Wir setzen uns für eine selbstbestimmte Studierendenschaft und den Erhalt von Freiräumen ein. Studentische Kultur braucht Freiräume für die Schaffung einer kreativen Atmosphäre zum Nachdenken, Entspannen und Diskutieren in solidarischem Miteinander. Unter Freiräumen verstehen wir selbstgestaltete, selbstverwaltete Räumlichkeiten, die zum ungezwungenen Aufenthalt und partizipieren einladen. Am Neuen Palais muss endlich ein studentischer Freiraum wie das Lesecafé Golm oder das Café Eselsohr in Griebnitzsee entstehen. Darüber hinaus sollen bereits bestehende studentische Freiräume so (um)gebaut werden, dass sie barrierefrei sind, damit wirklich jede*r Studi diese nutzen kann, ohne dass eine bestimmte physische, soziale oder psychische Disposition ungeschriebene „Nutzungsvoraussetzung“ ist.

Die Häuser denen, die drin wohnen!

Stadtpolitik geht aber HALLO auch Studierende etwas an! Wir setzen uns für bezahlbaren Wohnraum und eine vielfältige und selbstverwaltete Kultur und gegen die Verdrängung aus der Stadt ein. So haben zum Beispiel einige von uns die „Stadt für alle“-Demo am 13.06. in Potsdam mit organisiert. Alle Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer Herkunft, sollen einen Platz in der Stadt haben und diese mitgestalten können. Die Stadt Potsdam gehört uns allen! Wohnraum ist existentiell und keine Ware! Nicht alle Schnecken haben ihr Haus immer dabei. Wir wollen vielfältige Kultur und kein preußisches Disneyland!

Reclaim your Campus – Leben rein, kreativ sein!

Zu viele Parkplatzflächen? Zu wenige Biotope? Strukturvielfalt: Fehlanzeige? Wir finden: Grüner Campus heißt bunter Campus! Ob nun ökologische Campusgestaltung, Outdoor-Freiräume oder autofreie Zone: Ideen für ein studigerechtes Campusdesign gibt es viele. Die Umsetzung nehmen wir mit euch gern selbst in die Hand! Der Campus ist auch dein Raum und du sollst dich dort so wohl wie möglich fühlen.

Entwaffnet die Uni! – Für eine Zivilklausel!

Der Grüne Campus sagt NEIN zu Militarismus! Weltweit werden mit deutschen Waffen und deutscher Technologie Menschen getötet. Nach unserer Auffassung müssen Forschung und Lehre gesamtgesellschaftlich verantwortet werden. Aus diesem Grund fordern wir eine Zivilklausel, die eine Friedensbindung für Hochschulen sicherstellt. Forschung und Lehre müssen ausschließlich auf zivile Zwecke beschränkt werden und sollen keine Schnittmengen zu  Rüstungs- oder Militärforschung besitzen dürfen. Wir stellen uns explizit gegen einen Dual-Use-Ansatz. Nicht nur deshalb ist es höchste Zeit, an der Uni eine absolute Drittmittel-Transparenz zu schaffen – wir wollen wissen, wer Forschung und Lehre an unserer Uni finanziert!

Schlüsselqualifikationen für alle! Für mehr Wahlfreiheit!

So viele interessante Lehrveranstaltungen werden angeboten und du hast keine Zeit sie zu besuchen? Dein Studienverlaufsplan diktiert dir, was du zu lernen hast? Die sogenannte Regelstudienzeit und deine Studienfinanzierung erhöhen den Zeitdruck? Immer nur für die nächste Prüfung lernen? Keine Möglichkeit, dir Seminare aus anderen Studiengängen oder anderes Unis anrechnen zu lassen? Kein Platz für eigene Ideen? Wir wissen doch am besten, welche Lehrveranstaltungen wir brauchen! Wir möchten mehr Wahlmöglichkeiten für alle und dass sich alle ihr eigenes Studium zusammenstellen können! Wir möchten weniger Prüfungen und keine Anwesenheitspflicht; wir möchten uns die Inhalte langfristig, kreativ und kritisch erarbeiten können!

Macht mal langsam!

m [Uni-]Alltag verlieren wir uns schnell im allgegenwärtigen Hamsterrad des Leistungsdrucks und allzu oft wägen wir ab, was wir uns zeitlich leisten können. In Zeiten des Bachelor/Master-Systems hat sich dieser Zustand noch verschärft und spürbare Auswirkungen auf z.B. die studentische Bereitschaft zu politischer und kultureller Partizipation. Die Universität ist ein Ort geworden, wo die meisten von uns zwar recht viel Zeit verbringen, aber selten länger verweilen als notwendig. Wir sind für eine Entschleunigung des Studialltags! Das Ziel ist auch im Schneckentempo erreichbar! Nur wer ab und zu auch mal innehält, kann den Blick über den (fachspezifischen, studienbezogenen) Tellerrand werfen. Gut zu wissen: Der Begriff Regelstudienzeit ist  terminologisch falsch! Es ist strukturell unmöglich, die sogenannte Regelstudienzeit zu unterschreiten und de facto nur im bestmöglichen Fall zu bewältigen. Es handelt sich also vielmehr um eine Mindeststudienzeit. Leider werden existentielle Faktoren wie BAföG von  dieser Fehlbezeichnung beeinflusst. Das muss sich ändern!

Basisdemokratie leben – Engagement unterstützen!

In Zukunft möchte sich der Grüne Campus noch stärker für die Unterstützung und Vernetzung von selbstorganisierten Gruppen einsetzen. Die Koordination und die Unterstützung von Initiativen soll als zentrale Aufgabe im AStA verankert werden.  Projektarbeit findet nicht im AStA statt, sondern bei jeder und jedem einzelnen Studi, der*die eine Idee und Bock hat, diese allein oder mit anderen umzusetzen.

Eigene Ideen? Werde aktiv!

Wir  freuen uns über jeden Menschen, der sein Engagement entdeckt. Wenn du in irgendeinem der genannten Projekte oder bei der Liste mitmachen willst, eine Idee für ein neues Projekt hast, für das du noch Unterstützung o.ä. suchst, hast oder auch einfach nur eine kurze bis lange Anregung, ein Thema, das dir wichtig wäre: schreib uns gern! Uns ist es wichtig, alle Stimmen und Argumente zu hören und zu helfen, wo wir können, um Leute in ihrem Engagement zu unterstützen.

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