Referat für Campusleben im 13. AStA

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Jahresrechenschaftsbericht Referat Campusleben von Christin



Ich möchte mit den Punkten beginnen, die in meiner Bewerbung standen und funktioniert haben.
Mein Ziel war es, die Vernetzung der Studierendenschaft durch eine virtuelle Pinnwand zu fördern. Dieses Ziel ist noch nicht vollkommen erreicht, aber die Pinnwand ist in Planung und wird auf der Webseite der PARTiUNI.de mit integriert. Mein anfänglicher Plan eine eigene Webpräsenz für eine virtuelle Pinnwand zu schaffen, auf der zunächst die Studierenden sich über Veranstaltungen, Wohnungsgesuche, verlorene Sachen, studentische Projekte oder ähnliches austauschen können, wurde von mir nicht weiter verfolgt, weil ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es ähnliche Portale schon gibt. Ich denke als Teil der PartiUni-Seite wird sie auch ihren Nutzen erfüllen. Antonius, der die PARTiUNI Seite gestaltet hat, arbeitet derzeit immer noch an der Realisierung. Wenn die Pinnwand viel Zulauf hat, besteht vielleicht die Möglichkeit sie doch noch einmal auszulagern.


Zweitens stand die Beschaffung neuer Räumlichkeiten für Studierende im Vordergrund, in denen sie sich auch mal ausruhen können oder Ruhe zum Arbeiten finden. Diese Forderung wurde von den Besetzer_innen des Audimax schon gestellt, bevor ich mich an die Unileitung wandte. Leider ohne Ergebnis. Daraufhin habe ich in den Präsidiumsgesprächen des AStA wiederholt Räumlichkeiten eingefordert (vor allem die Räume, die die Unileitung den Streikenden begrenzt zugesagt hatte) und schlussendlich eine mündliche Zusage von Frau Obst-Hantel für einen Raum im Gebäude 20 bekommen. Bisher steht noch nicht fest welcher Raum dies genau sein wird und in welchem Umfang er genutzt werden und umgestaltet werden kann, denn die Kanzlerin möchte zunächst ein Raumkonzept vorliegen haben. Dies zu schreiben wird meine nächste Aufgabe. Bei diesem Thema gab es also immerhin einen kleinen Erfolg.


Dann gab es noch 2 Projekte, die auf der Strecke geblieben sind. Zum Einen war dies mein Ziel, mehr kulturelle und künstlerische Aktionen an den verschiedenen Standorten stattfinden zu lassen. Konkret sollte dies erst einmal eine Ausstellung sein, für die auch schon Ideen und Helfer da waren. Allerdings gab es erhebliche und komplizierte Bedenken des Gebäudemanagements der Universität, erheblichen Stress aller Beteiligten beim Schreiben von Hausarbeiten usw., so dass das Projekt am Ende im Sande verlief. Das zweite Ziel war es, die studentischen Cafés und Initiativen besser bekannt zu machen unter den Studierenden. Zu Beginn meiner Amtszeit nahm ich Kontakt zu einigen auf, vor allem zum Café Eselsohr und zu FunkUP, allerdings verlief sich auch das.
Aus welchen Gründen?
Folgende andere Aktivitäten ergaben sich stattdessen:


Das Sommerfest, bei dem ich kleine Teilaufgaben übernahm und das wöchentliche Koordinationstreffen besuchte. Zu meinen Aufgaben gehörte vor allem die Kontaktaufnahme und Koordination der Initiativen, die sich mit Ständen auf dem Sommerfest präsentieren wollten. Außerdem die Unterstützung der Organisation während des Sommerfestes (Auf- und Abbau, viel Kabelschleppen, Betreuen der Initiativen).
Und da das Sommerfest unmittelbar bevorstand, übernahm ich im April die Montagskultur im Kuze von Mario. Seit dem fand und findet jeden Montag eine Montagskultur statt, die zumeist aus einem Film bestehen, der gezeigt wird. Zur Organisation der Montagskultur gehört das Gestalten und Verteilen von Flyern für jede Veranstaltung, die Auswahl der Filme und die inhaltliche Vorbereitung zu den Regisseuren und spezifischen Details des jeweiligen Films (sind ja meistens Filmklassiker, also sage ich vorher immer ein paar Worte dazu, wieso sie Klassiker geworden sind.).


Jetzt zum Ende der Legislatur werde ich außerdem Mittwochs hinter der Bar des AStA-Tresens im Kuze stehen.
Schlussfolgernd ist noch zu sagen, dass während man bestimmte Projekte verfolgt, immer noch Themen hinzu kommen, auf die man reagieren muss. So zum Beispiel die Angleichung der Anfangszeiten, in deren Zusammenhänge man sich erst einmal einarbeiten musste. Das ganze Spektrum der anfallenden Arbeit und vor allem Zeit als Referent_in lässt sich schwer in Projekten zusammen fassen. So muss man sich zum Beispiel in die Themen aller Sitzungs-Anträge einarbeiten, die dann wiederum zu langen Diskussionen in der Sitzung führen…usw.


Persönlich kann ich sagen, dass man sich erst einmal einarbeiten und hineinfinden muss, in die Möglichkeiten, die man im AStA hat. Es dauert ein bisschen, wenn man ohne Erfahrung dazu kommt, bis man alle Mechanismen kennt und wirklich einschätzen kann, wie viel man im Amt als AStA-Referent_in verwirklichen kann. Bei mir hat das eine ganze Weile gedauert, bestimmt eine Zeit, die ich mitunter effektiver für meine Projekte hätte nutzen können.
Ich hoffe das war ein ausreichender Überblick!
Christin

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