Turnierrückblick Teil 1: Impressionen vom Finale

MagnusDer Bürgermeister unterhält mit einem Witz, bei den Debattierern gewinnt das soziale Jahr für alle, gegen Winterdepression gibt es Hohes C und am Schluss Gewinner aus Göttingen. Ein kurzer Rückblick auf das Finale unseres Geburtstagsturniers.

Bereits um kurz vor zwei trudelten die ersten Gäste im großen Saal des Mercure-Hotels ein. Unser Schirmherr war einer der ersten: Auch Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs kam gut gelaunt an.

Ehrengaeste1

Die Ehrengäste: Müritz Müller-Wirth (Die Zeit), Jann Jakobs (OB Potsdam), Dr. Grünewald (Vize Uni Potsdam), Hannes Budelmann (DDG)

Wir stellten ihm seine Ehrenjurymitglieder vor: Moritz Müller-Wirth, Geschäftsführender Redakteur der Zeit, Dr. Hanes Budelmann von der Deutschen Debattiergesellschaft und dann kam auch Dr. Grünewald Vize-Präsident der Uni Potsdam.

Um kurz nach 14 Uhr übernahm dann Farid Schwuchow das Zepter, er erinnerte gleich zu Anfang: “Eigentlich sollte hier Dirk Arne Heyen heute hier stehen und die Veranstaltung moderieren.” Der aber lag mit 40 Grad Fieber im Bett. Wir wünschten ihm gute Besserung.

Dirk hatte genau vor fünf Jahren den Debattierclub Potsdam gegründet. Farid erzählte kurz die Geschichte vom kleinen Haufen, der bald größer wird, sich jeden Montag für Debatten trifft und lud gleich Interessierte ein zu uns zu kommen: Denn eine gepflegte Streikultur braucht die Demokratie.

Potsdams Oberbürgermeister Jakobs wünschte sich in seinem Grußwort ebenfalls eine sich stetig bessernde Streit- und Redekultur. Er illustrierte das mit einem Witz: Ein Franzose, ein Engländer und ein Deutscher sollen erschossen werden. Jeder hat einen letzten Wunsch frei: Der Franzose wünscht sich ein ausgiebiges Menü mit passendem Wein, der Deutsche möchte noch einmal eine große Rede halten. Und des Engländers letzter Wunsch: “Ich möchte erschossen werden, bevor der Deutsche seine Rede hält.”

Ehrengast Moritz Müller-Wirth, geschäftsführender Redakteur der Wochenzeitung “Die ZEIT” erzhälte in seinem Grußwort von der Bedeutung des Redens innerhalb der Redaktion und innerhalb der Gesellschaft. So würde sich auch das langjährige Engagement der ZEIT für das Debattieren erklären.

Jury

Ein Teil der Jury

Danach erklärte Farid noch kurz, was die Gäste bei der nun folgenden Debatte erwarten würde. Er hatte übrigens durch schöne Pointen das Publikum schon längst auf seiner Seite und seine Nervosität merkte man ihm nicht an.

Anschließend verkündeten die Chefjuroren das Thema der Finaldebatte: “Frag nicht, was der Staat für dich tun kann, frag, was du für den Staat tun kannst! – Brauchen wir ein verpflichtendes Vaterlandsjahr für alle?” In der Regierung Göttingen und in der Opposition Leipzig.Magnus

Ein genaueren Ablauf werden wir noch nachliefern.

Für die Pause nach der Debatte hatten wir das Hohe C engagiert, die fünf Jungs lieferten A-Capella vom feinsten. Sie verulkten Werbelieder und klärten uns auf “Sex, wird überschätzt…Lauch auch” (hier das Original von Basta) Das verkürzte die Wartezeit auf die Juroren. Die Ehrenjury  war schon nach zehn Minuten fertig und gesellte sich ins bestens unterhaltene Publikum.

Dann, nach 45 Minuten Jurieren marschierten die Juroren ein. Das Ergebnis: Der Göttinger Nicolas Friebe wurde zum Abschluss von den Ehrengästen als bester Redner und sein Team von den Juroren als Gewinner der Potsdamer ZEIT DEBATTE 2009.

Davon aus Potsdam ein herzlicher Glückwunsch.

Im Publikum saßen auch Stadtverordnete aus dem Potsdamer Parlament, ein Gast vom ZDF der sich für das Debattieren interessiert und sehr angetan war.

Wärend die Veranstaltung langsam ausklang wurde in den Gängen des Hotel Mercure noch weiter debattiert.

Im Finalsaal packten derweil die Potsdamer Helfer an und räumten auf. Dafür ein Dank an alle.

Unser Dank gilt Farid Schwuchow, der so kurzfristig die Moderation übernommen und sich in nur einer Nacht vorbereitet hatte. Außerdem dem Hotel Mercure, welches den Finalraum kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte.