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StuPa-Mailingliste geheim (2)

Inzwischen hat das Präsidium des Studierendenparlamentes begründet, warum es Ende Juli das zuvor öffentliche Archiv der Mailingliste des StuPa geschlossen hat:

Nach Kenntnis des StuPa-Präsidiums wurden die Mitglieder des Stupa-Verteiler NICHT davon in Kenntnis gesetzt, dass ihre emails öffentlich einsehbar sind. Weiterhin ergab eine kurze Recherche, dass das Archiv bis definitiv vor 2 Jahren nicht öffentlich zugänglich war.

Unserer Einschätzung nach fällt die Speicherung von emails (und damit das StuPa-Archiv) in den Schutzbereich der informationellen Selbstbestimmung, welche als Grundrecht anerkannt ist und eine unverzichtbare Voraussetzung für ein freiheitlich demokratisches Gemeinwesen darstellt.

[... Es ist] ein Gebot des Datenschutzes die Veröffentlichung personenbezogener Daten (hier emails), welche scheinbar OHNE explizite Einwilligung der Betroffenen statt gefunden hatte, umgehend zu unterbinden.

(aus der Einladung zur StuPa-Sitzung am 2.9.08, pdf, ab S. 10)

Asta-Pressereferent Tamás Blénessy (Linke.SDS) verweist zudem darauf, dass über die Mailingliste Auskünfte zu finanziellen Ausgaben und personenbezogene Daten versandt wurden, ohne dass das offene Archiv bekannt war und die Betroffenen einer Veröffentlichung zugestimmt hätten.

StuPa-Mitglied Björn Ruberg (GAL) dagegen glaubt nicht, dass die Mitglieder der Mailingliste vom offenen Archiv nichts wussten:

Jedes Neumitglied der E-Mail Liste erhält eine Begrüßung mit Link auf die Listeninformationsseite. Dort findet man nicht nur ganz oben einen Hinweis auf das Archiv, sondern auch auf dessen Status. Zwischen angeblichen Unwissen und Wissen über das Archiv stand also nur ein einziger Klick. Offene Mailinglisten sind im Internet übrigens alles andere als eine Seltenheit.

(E-Mail an die StuPa-Liste, Link nicht mehr möglich)

Ebenso lässt Ruberg den Verweis auf das Recht zur informationellen Selbstbestimmung nicht gelten. Dessen Verletzung sei nicht ohne weiteres feststellbar, sondern müsse in jedem Einzelfall abgewogen werden. So könne in manchen Fällen z.B. die Pressefreiheit wichtiger sein.

Juristisch könne diese Abwägung nur ein Richter machen, ohne Richter müsse man sich politisch entscheiden. Für die GAL und LUST überwiege bei der StuPa-Mailingliste das Recht der Potsdamer Studenten auf Information, daher müsse das Archiv wieder geöffnet werden.

Über die zukünftige Öffentlichkeit des Archivs soll nun auf der nächsten StuPa-Sitzung am Dienstag, den 2.9. diskutiert werden (18.30, Neues Palais, Haus 8, Raum 0.59).

58 Kommentare »

  1. 1

    Katharina schrieb,

    2. September 2008 @ 11:08

    Die spannende Frage ist ja nu, wie kann sich der einach Studi informieren.

    Wo sieht er die beantworteten Fragen des Asta – die tauchen ja nicht immer in den Protokollen des Stupa auf.

  2. 2

    Björn Ruberg schrieb,

    3. September 2008 @ 17:40

    Die Frage konnte auf der Sitzung gestern (wie von mir voraus gesagt) natürlich nicht mehr behandelt werden. Die StuPa-Präsidiumsmitglieder aus der Koalition halten die Liste nun weiterhin geschlossen.

  3. 3

    Mathias Kern schrieb,

    4. September 2008 @ 18:42

    Liebe Katharina,

    leider konnte der TOP aus Zeitgründen nicht mehr behandlet werden.

    Nach dem Eindruck einzelner Anwesender (ich war durch ein Praktikumsaufenthalt in Nürnberg verhindert) auch weil die AStA-Bildung aus taktischen Erwägungen einzelner GAL-StuPaisten (BR und JS) verzögert wurde (Dies wäre ja ein Zeichen der “Unfähigkeit der zukünftigen AStA-Koalition gewesen, oder Björn? Oder Revanche für die verzögerte AStA-Bildung 2006, damals waren die Juso-HSG ebenfalls Opfer des Agierens der damaligen Oppositionslisten?)

    Es sind in der Diskussion bereits tragfähige und meiner Ansicht nach sinnvolle Ideen geäußert worden, wie man die notwendige Öffentlichkeit, u.a. für die Beantwortung der AStA-Fragen) sicherstellen kann, wobei diese vom StuPa, und ausdrücklich nicht vom Datenschutzbeauftragten der Uni beschlossen werden müssen, der ja nach vorherigen Ausführungen von Björn auf der Zitrone direkt oder indirekt von VertreterInnen der AStA-Koalition gesteuert sein soll.

    Die geäußerten Ideen beinhalten u.a. eine für Studierende attraktivere Form der Präsentation der Fragen und der dazugehörigen Antworten, evtl. auch in Blog-Format.

    Ich denke, dass es bei einem StuPa-Beschluss in diese Richtung, auch möglich sein wird, zumindest die AStA.Anfragen bzw. -Antworten der letzten und jetzigen Legislatur bei den etwaigen Veröffentlichungen zu berücksichtigen, sofern sie nicht durch etwaige Perönlichkeitsrechte (die Expertise des Datenschutzbeauftragten kann hier als Entscheidungshilfe dienen) geschützt werden. Ich werde zumindest für eine solche Lösung eintreten, wie ich es auch bisher schon auf der Zitrone, über die StuPa-Mailing-Liste und allen hochschulpolitischen Diskussionen dazu getan habe (, aber von der GAL als Juso-HSG-StuPaist anonymisisiert in verzerrender Weise auf ihrer Homepage als Bedenkenträger gegenüber einer Veröffentlichung dargestellt wurde).

    Katharina, ich hoffe, dass wir Deinen berechtigten Informationsinteressen auf diese Weise genüge tun können. Wenn nein, wäre ich Dir für weitere Anregungen sehr dankbar.

    Alles Gute aus Nürnberg,

    Mathias Kern

  4. 4

    Björn Ruberg schrieb,

    4. September 2008 @ 20:31

    Mathias, du bist einfach Klasse! Du durchschaust sogar meine “taktischen Erwägungen” und Verzögerungstaktiken, ohne dass du überhaupt auf der StuPa-Sitzung anwesend sein brauchst. Selbst mit Hunderten von Kilometern zwischen uns meinst du meine Gedanken lesen zu können. Mit solchen Fähigkeiten solltest du aber wirklich nicht in der Hochschulpolitik versauern.

    Du kennst mich sogar besser als ich mich selbst. Klär’ mich doch bitte auf, wo ich die Sitzung verzögert habe. Vielleicht durch meine “telepathischen Strahlen” mit denen ich so viel Verwirrung in die Koalitionsreihen gebracht habe, dass die Behandlung des Projektantrags “studere” eine ganze Stunde und eine lange Pause brauchte?
    War es vielleicht bösartige Überlegung, dass ich den Antrag, der das ganze endlich zu einem glücklichen Abschluss gebracht hat, erst während der Pause geschrieben habe?
    Oder war es die ganze GAL, die nicht still akzeptiert hat, dass ihr eure Leute durchwählt sondern es wagte einen qualifizierten Gegenkandidaten für den Verwaltungsrat des Studentenwerks aufgestellt hat?
    Waren es vielleicht wiederum meine bösen Blicke, die dazu geführt haben, dass ihr in den Wahlgängen die 14 Stimmen meistens nicht ganz beisammen hattet und eure Leute erst in den dritten Wahlgang mussten?
    Oder war es Jürgens verwegene Forderung nach schriftlichen und geheimen Wahlen, wie sie sonst auch üblich sind?

    Oder lag es daran, dass wir uns die Frechheit heraus genommen haben, den AStA-KandidatInnen Fragen zu stellen?
    AStA-Wahl in unter zwei Stunden ist aber eigentlich ein sensationelles Tempo.
    Besonders in Anbetracht der “verzögerten AStA-Wahl 2006″, die ging übrigens gleich über drei StuPa-Sitzungen. Wenn 90 Minuten AStA-Befragung (wovon die Hälfte die Selbstvorstellung der Kandidaten war) dafür eine “Revanche” gewesen sein soll, dann war sie aber unterirdisch schlecht ;)

    Natürlich ginge es ohne doofe Opposition noch schneller. Aber ohne die wäre das ganze Leben doch sowieso viel schöner, nicht wahr?

    Und damit du nicht in den Verdacht kommst, andere Personen verzerrt wiederzugeben, hier was ich zu dem Brief an den Datenschutzbeauftragten tatsächlich geschrieben habe:
    “Abschließend möchte ich noch feststellen, dass ich es für anmaßend halte, dass Mathias Wernicke “im Namen des Studierendenparlaments” einen Brief an den Datenschutzbeauftragten schreibt, der allein seine eigene Sicht auf die Dinge darstellt und geschickt versucht, eine ihm genehme Antwort zu produzieren.

    Wenn man “im Namen des Studierendenparlaments” schreibt, dann erwarte ich
    schon, dass der Text irgendwie mit dem Studierendenparlament abgesprochen
    wird. Man hätte gemeinsam durchaus eine Anfrage schreiben können, in der sich beide Seiten erklären und wiederfinden können. Wernickes Anfrage ist
    schlussendlich einseitig.
    Sehr schade, denn so wird die Antwort kaum zur Bildung einer gemeinsamen
    Meinung zu dem Thema beitragen können. Aber das ist ja vermutlich auch nicht das Ziel dieses Manövers.”

    So eine kleine Frage hätte ich dann doch:
    Wenn wir Juso-StuPisten anonymisiert und “verzerrt” auf unserer Website wiedergeben, woher weißt du dann eigentlich, dass du gemeint sein sollst? Gab ja noch andere Jusos, die die Schließung des StuPa-Archivs verteidigt haben.

    Also Mathias, erhol’ dich ein bisschen in Nürnberg. Das wünsche ich dir ganz ehrlich.

  5. 5

    Katharina schrieb,

    5. September 2008 @ 09:43

    Also, es ist in der Tat total kontraproduktiv, wenn der Asta ewig befragt wird, vor allem kündigt der sich doch vorher an, sodaß man weiß, wer kandidiert.

    Laut PNN wußte die Koalition ja seit zwei Wochen, daß sie den neuen Asta nun fertig hat.

  6. 6

    Björn Ruberg schrieb,

    5. September 2008 @ 10:00

    Die KandidatInnen und Bewerbungen wurden uns glatte fünf Stunden vor der Sitzung zugeschickt per Mail zugeschickt. Viele konnten das nicht einmal mehr lesen!

    Wie gesagt, Befragung der KandidatInnen lief am Dienstag in unter zwei Stunden und da waren die Selbstvorstellungen der Leute mit bei. Das ist eigentlich ein Geschwindigkeitsrekord, letztes Mal hat es locker drei Stunden gedauert und beim Mal davor, als ein GAL-Juso AStA gewählt werden sollte, gleich drei StuPa-Sitzungen.
    Die Kernschen Vorwürfe sind hier also ein bisschen albern.

  7. 7

    Björn Ruberg schrieb,

    7. September 2008 @ 21:47

    Mal was Handfestes. Die GAL hat soeben folgenden Antrag gestellt:

    Antrag StuPa-Mailingliste

    Die StuPa-Mailingliste wird öffentlich zugänglich. Nicht nur das Archiv soll einsehbar sein, sondern jedeR soll sich auf die Mailingliste eintragen und ohne Zeitverzögerung neue Mails erhalten können. Unmoderierte Schreibrechte erhalten allerdings weiterhin nur Mitglieder des Studierendenparlaments und des AStAs.

    Das StuPa-Präsidium versendet eine eigene E-Mail über die Student-List in der auf diese neue Möglichkeit der Teilnahme an der Studierendenschaftsvertretung hingewiesen wird.
    Den per Mail verschickten StuPa-Einladungen wird im übrigen ein Hinweis auf die öffentlich zugängliche StuPa-Mailingliste beigefügt.

    Begründung:
    Die GAL tritt für eine offene und transparente Studierendenvertretung ein. Eine so gestaltete StuPa-Mailingliste wäre eine gute Methode, um das Interesse an der verfassten Studierendenschaft zu erhöhen. Alle Studierenden könnten sich so einfach und bequem einen Einblick in deren Arbeit verschaffen.
    Technisch ist die von uns vorgeschlagene Regelung problemlos machbar.

    Uns geht es in erster Linie darum, dass die StuPa-Mailingliste jetzt und in Zukunft öffentlich einsehbar ist. Wenn ParlamentarierInnen diesen Antrag nur unterstützen können, wenn das Archiv der bisherigen Jahre nicht einsehbar ist (sei es durch Löschung oder Verschiebung), werden wir uns einem solchen Änderungsantrag nicht verwehren.

    ParlamentarierInnen die ihre Äußerungen und Meinungen vor der Öffentlichkeit geheim halten möchten, steht auch bei Annahme dieses Antrags natürlich weiterhin die Möglichkeit offen, die StuPa-Mailingliste einfach nicht zu benutzen.

  8. 8

    Mathias Kern schrieb,

    8. September 2008 @ 18:03

    Hi Björn,

    im Grunde folgt die GAL jetzt meiner Argumentation. Ich begrüße es, dass Ihr nun bereit seid, dass Archiv gesondert zu behandeln.

    In dieser und der Frage, welche Informationen vertraulich zu behandeln sind, würde ich aber doch gerne noch die Expertenmeinung des Datenschutzbeauftragten in meine Entscheidungsfindung einfließen lassen.

    Ich bin ganz klar der Meinung, dass alles, was öffentlich sein darf, veröffentlicht werden soll und dies auf die für Studierende attraktivste Art und Weise!

    Evtl. ergeben sich hier in der Diskussion noch bessere als von der GAL eingebrachte Ideen! Dieser Diskussion kann und will ich nicht vorweggreifen! Grundsätzlich begrüße ich aber, dass Ihr nach reichlich politischem Klamauk, zumindest von Björn Ruberg, in dieser Frage zu einer sachlichen Diskussion zurückgefunden habt!

    Aber natürlich, Björn, will ich Dir nicht das Recht absprechen, Opposition um der Opposition willen zu machen. Auch das ist ein für mich schützenswertes Grundrecht, für das ich genauso argumentativ eintrete, wie für individuelle Persönlichkeitsrechte im Bereich Datenschutz!

    Für sinnvolle und konstruktive Vorschläge, wie sie z.B. von Till Bley (GAL), Mitdiskutierenden, wie Katharina, und zunehmend von der LUST gemacht werden, wird es bei der AStA-Koalition immer offene Ohren geben!

    Also lasst uns alle eine bessere Hochschulpolitik wagen,

    Mathias Kern

    PS: Lieber Björn, ich bin in Nürnberg zum arbeiten, nicht zum erholen!
    ;-)

    Und mein vorheriger Beitrag zu Deinen Vorwürfen gegen den Datenschutzbeauftragten bezieht sich nicht auf die von Dir aufgeführte interne StuPa-Mail, sondern auf Deine Meinungsäußerung in der vormaligen Zitrone-Diskussion (Beitrag:47, ungefähr Mitte des Beitrages): “… Dass mit dem Datenschutzbeauftragten ist von den “Akteuren” geschickt eingefädelt. …” (Link: http://www.stud.uni-potsdam.de/~zitrone/2008-08-05/stupa-mailingliste-geheim/#comments ). Witzig finde ich es daher, dass gerade Du mir Verschwörungstheorien unterstellst, wenn ich die Eindrücke von Anwesenden der StuPa-Sitzung wiedergebe :-)

  9. 9

    Deutliche Worte schrieb,

    11. September 2008 @ 01:36

    Lieber Matthias,

    in der Kürze läge eher die Würze, auch wenn der Inhalt dazu noch ein nicht zu unterschätzender Faktor ist. .

    Leider kannst Du bei beidem nicht punkten, weder bei vermiedener Länge noch Inhalt.

    Deine seitenlangen Abhandlungen über Deine spezialdemokratische Sichtweise der HoPo-Welt in Potsdam und Deiner Vermutungen, welche Beweggründe andere gehabt haben mögen, ermüden nicht erst nach kurzer Zeit.
    Besonders schlimm wird es, wenn Du bei jeder Kritik, die in Eure Richtig geht, dann irgendwann mit “Eigentlich wollen wir das ja auch, ist doch schön, lass uns das gemeinsam machen” Schmusekurs kommst.

    Ich verrate Dir zwei bis drei Geheimnisse:
    1. Nicht alle stehen auf Schmusekuscheln und Einvernehmenlassen in spezialdemokratischer Manier. Eher wenige sogar.
    2. Und so fast niemand mag es, wenn Du als Oberspezialdemokrat immer meinst, den großen Schiedsrichter über andere spielen zu müssen. Die Arroganz, die dieses Verhalten erkennen lässt, bewirkt regelrechte Antipathien.
    2a. Es gibt niemanden in der Opposition, der sich von Dir erzählen will, wie seine Oppositionsrolle ausüben will.

    Als ersten Besserungsschritt versuche Dich mal bitte an der Länge. Da sehe ich noch mehr Potenzial zur Verbesserung bei Dir. Wenn Du nach einer gewissen Zeit, diese Geheimnisse produktiv umsetzen kannst, mindert sich vielleicht auch mein Augenkrebs, sobald Deine Name auf dem Bildschirm auftaucht.

    War jetzt weder kurz noch besonders zurückhaltend formuliert, musste aber mal raus.
    .

  10. 10

    Katharina schrieb,

    12. September 2008 @ 10:45

    stimmt das eigentlich, daß die Kandidatinnen erst 5 Stunden vor der Sitzung bekannt waren? Oder ist das Propaganda vom RCDS?

  11. 11

    Björn Ruberg schrieb,

    12. September 2008 @ 11:12

    Wieso RCDS-Propaganda?
    Ich habe das doch geschrieben. Und ja, es stimmt und ist ein unwegschwulstbarer Fakt.
    Könnte jedeR selbst nachprüfen, wenn das StuPa-Mailinglistenarchiv öffen wäre.
    Die Mail mit Referatsstruktur, Kandidaten und Aufwandsentschädigung kam am Tag der Wahl um 12:46 Uhr. (also knapp sechs Stunden vor Sitzung, sorry)
    Ich hatte dabei sogar einen Tag zuvor extra nachgefragt, ob wir sowas denn überhaupt noch kriegen. Sonst wäre vielleicht gar nix vor der Sitzung gekommen.

    Die Kandidaten wurden dabei eben auch nur den StuPa-Mitgliedern bekannt gemacht. Transparenz gegenüber den Studierenden – Fehlanzeige. Aber ich habe ja eigentlich schon lange aufgegeben, mit demokratietheoretischen Erwägungen oder Stilfragen zu argumentieren, ist sinnlos.

    Mathias, ich überlege noch, ob ich dir antworte. Das Spielchen, ich widerlege deine Vorwürfe, du weichst auf andere Argumente auf und am Ende kommt Politik-Schwulst, ist irgendwie doof. Zwar hätte ich meinen Spaß daran, deine Vorwürfe des “politischen Klamauks” oder die angeblichen “Offenen Ohren” mit einfachen Fakten in Luft aufzulösen, Resultat wären dann aber wohl nur neue “kreative” Ideen.
    Find’ die in der Zitrone zusammengekommene Masse an Angriffen, Unterstellunge und Vorwürfen von dir gegen mich (namentlich persönlich) auch vom Stil her sehr unglücklich.

    Mein Rat an dich bleibt: Erholung

  12. 12

    Kristin schrieb,

    13. September 2008 @ 11:08

    Keine Propaganda sondern leider eine Tatsache. Sogar der Initiativantrag der LUST und der Juso-HSG ging eher über den Verteiler, obwohl er im Vergleich zur Vorstellung von 16 AStA-Referenten wesentlich weniger Vorbereitungszeit benötigt und auch wesentlich weniger umstritten sein dürfte.

    Trotz konstruktiver Zusammenarbeit in einzelnen Punkten muss ich daher bis jetzt leider feststellen, dass die neue Koalition genau dort weitermacht, wo sie aufgehört hat, nämlich mit Missachtung der “bösen” Opposition. Wie ich immer gesagt habe, wird es von der LUST keine Fundamentalopposition geben, aber die Koalition sollte berechtigte Kritik auch nicht immer sofort für eine solche halten. Im Zweifel liebr mal kurz über den Gehalt der Kritik nachdenken, bevor man sie beiseite schiebt.

    So, bevor ich aufhöre, möchte ich auch mal anmerken, dass ich es sehr schön finde, dass die Jusos sich zu einem gemeinsamen Antrag mit der LUST entschlossen haben und dass sie (jedenfalls in Teilen) ebenso wie DieLinke.SDS den Antrag von “studere” (juristische Zeitschrift der Uni Potsdam, gemacht von Studenten für Studenten) unterstützt haben. Das zeigt mir dann doch, dass man zum Wohl studentischer Projekte, in welche viel Arbeit gesteckt wurde, die Koalitions-Oppositions-Grenzen mal überwinden kann. In diesem Sinne: Ich hoffe, es kann SO weitergehen.

    Grüße, Kristin

  13. 13

    Hans schrieb,

    13. September 2008 @ 12:43

    Hm, als Hopo-Interessierter wäre es wirklich toll, wenn man von derlei mehr wüßte.
    Das Stupa-Protokoll sacht nüscht und die Mailingliste finde ich ja ooch nicht.

    Wollt ihr das echt alles erst am 14.10. beheben?

  14. 14

    Björn Ruberg schrieb,

    13. September 2008 @ 14:01

    “Wir” gibt es in Sachen HoPo nicht. Die GAL forderte bereits am 5. August die Wiederöffnung. Aus dem damaligen Text:
    “Das Präsidium möchte über den Status der Mailingliste auf der nächsten Sitzung entscheiden lassen. Leider ist nicht klar, wann diese überhaupt sein soll oder ob auf dieser überhaupt genug Zeit sein wird..
    Erst schließen und später darüber reden, wie es gerade von der
    Koalitionsmehrheit im StuPa-Präsidium umgesetzt wird, ist auf jedenfall die
    falsche Reihenfolge.”

    Dass die Sache auf der Sitzung im September nicht bereinigt werden würde, haben wir schon Anfang August geahnt.

    Ich kann die koalitionären Präsidiumsmitglieder von oll und Jusos leider nicht dazu zwingen, zu handeln. Alle Äußerungen der Koalition gehen dahin, dass sie deren Handeln auch richtig finden, von daher gibt es da auch intern jetzt keinen Druck dazu. (Und ja, ich habe gelesen, dass da Leute für eine offene Gestaltung sind. Irgendwann. Warum unbedingt eine Debatte im StuPa abgewartet werden muss, ist mir ein Rätsel)

    Man scharrt sich halt lieber solidarisch zusammen als auf die Opposition zu hören und was vernünftiges zu tun. Ist schöne Tradition.

  15. 15

    Hans schrieb,

    14. September 2008 @ 17:29

    Man könnte ja auf der nächsten Sitzung einen Antrag einbringen, dass die ganzen Mailing-Listen geschichte behandelt wird.

    Das unterstützt dann bestimmt auch Mathias Kern.

  16. 16

    Björn Ruberg schrieb,

    14. September 2008 @ 17:52

    Ähm, ja, könnte man. Siehe Kommentar Nummer 7 ;)

  17. 17

    Mathias Kern schrieb,

    15. September 2008 @ 16:11

    Liebe “Deutliche Worte”,

    wenn Du Lust hast, lade ich Dich zu einem Getränk Deiner Wahl ein, damit Du Deine Probleme mit mir, meinem Stil und meinen Argumenten sowie der Sozialdemokratie im Allgemeinen klären kannst! Bin ab 13.10. wieder in Potsdam. Ich hoffe, dass Du bereit bist, mir Deine “deutlichen Worte” nicht nur anonym über die Zitrone mitzuteilen, sondern dass wir in einen zielführenderen, gerne auch kontroversen, Diskurs darüber einsteigen können.

    Im besten Falle profitieren wir beide davon!

    Liebe Katharina,

    die AStA-ReferentInnen standen schon länger fest, nachdem die GAL die “große Koalition” mit der Juso-HSG und den linken Listen abgelehnt hat.. Den damaligen AStA-ReferentInnen in spe war ein gemeinsames Vorstellungspapier wichtig (auch ohne die Intervention von Björn). Bei einigen hat wohl ein bei vielen Menschen zu findender Perfektionismus ein schnelleres Zusenden des gemeinsamen Vorstellungspapier an das StuPa verhindert.

    Den Tipp, die AStA-InteressentInnen nicht nur über die StuPa-Liste vorzustellen, finde ich gut. Ich hoffe, dass nächstes Jahr die dann AStA-tragenden Listen dran denken!

    Lieber Björn,

    ich fasse zusammen, Du teilst gerne aus, auch gerne unter der Gürtellinie, bevorzugt in privaten Mails, hast aber Probleme, wenn Dir mal jemand inhaltliches Kontra gibt!

    Lieber Hans,

    das StuPa-Mailing-Geschichte wird bei der nächsten StuPa-Sitzung behandelt. Es war auch schon bei der letzten StuPa-Sitzung auf der Tagesordnung. Nun hat die GAL einen Antrag eingebracht, der die Diskussion darüber aufgenommen hat. Das begrüße ich! Wenn die weitere Diskussion und die Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten auch noch in die Entscheidungsfindung berücksichtigt wird, bin ich mir sicher, dass wir zu einer besseren Transparenz der studentischen Selbstverwaltung kommen!

    Alles Gute,

    Mathias

  18. 18

    Hans schrieb,

    15. September 2008 @ 16:54

    also, weil der neue Asta so perfekt ist, kam er zu spät?
    Laut PNN besteht der ja schon seit dem 2.9. fest.
    Dann hat der neue Asta 13 Tage gebraucht, um etwas zu schreiben?
    Wie lang ist denn das? Seminararbeitenformat?

    Ich meine, Du schreibst hier einen KOmmentar in 5 Minuten, das kriegen die Kollegen doch über sich selbst bestimmt auch hin.
    Wäre dafür, Du gehst in den Asta, schreibst ja scheinbar schneller als die Kollegen.

  19. 19

    Mathias Kern schrieb,

    15. September 2008 @ 17:26

    Lieber Hans,

    muss mich vorrangig mein Perfektionismusstreben bei meinen eigenen Hausarbeiten konzentrieren :-), bin jetzt auch schon bald im 11. Semester :-0 und muss zum Ende kommen ;-), also lassen wir doch mal frischen Kräften ihre Chance !

    Das Perfektionismus-Laster ist zwar nicht “perfekt”, aber menschlich. Ich denke, dass Problem kennen viele…

    Wichtig ist, dass es überhaupt eine schriftliche Vorstellung gibt, die zwar nicht in der Satzung der Studierendenschaft vorgesehen ist, aber wichtig ist, wie auch ich finde! Das ehrliche Bemühen der jetzigen AStA-ReferentInnen kann, muss man aber nicht würdigen. Ich würdige es!

    Hat sich eigentlich Tobias Weiss (GAL) schriftlich für den StuWe-Verwaltungsrat beworben. Ich habe als StuPa-Parlamentarier jedenfalls nur die schriftliche Bewerbung des Juso-HSG Mitgliedes Lutz Mache per E-Mail bekommen? Björn kann uns da eventuell mehr dazu erzählen, er legt ja ansonsten auch höchste Maßstäbe an die Transparenz der studentischen Selbstverwaltung an! Ich bin gespannt, ob das auch für das Handeln von GAL-VertreterInnen gilt!

    Alles Gute,

    Mathias

  20. 20

    Björn Ruberg schrieb,

    15. September 2008 @ 19:41

    Mathias, manchmal find ich dich echt gut. Dass die KandidatInnen ihre Bewerbungen schlichtweg nicht rechtzeitig fertig gekriegt haben, münzt du in ein Perfektionismus-Laster um. Das ist echt gut. Für den Dreh kriegst du von mir einen echten Daumen-Hoch. Ich bekäme das nicht hin.

    Aber, jetzt bin ich mal böse:
    Wenn diese Bewerbungen “perfekt” sein sollen, also das beste, was ihr hinkriegt … au backe. Also nein, bitte, einigen wir uns doch darauf, dass das schnell gehen musste. Sonst kann ich ja mal gucken, wo es denn inhaltlich überall hapert. Vernetzungsreferenten die BrandStuVe und fzs nicht erwähnen z. B. .
    Nein, also hier höre ich auf und mache nicht mehr weiter, solange du nichts mehr von “Perfektionismus-Laster” schreibst. Haben wir einen Deal?

    Tja, wie kommt der interessierte Student an die Bewerbungen? Ist in der Tat schwer. Sie kamen nur über die StuPa-Liste. Die ist ja aber geschlossen. Mist!
    Ich hab’s deswegen mal auf den GAL-Webspace geladen:
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/files/12asta.pdf

    Und bitte, kommt mir nicht wieder mit Datenschutz. So schlimm sind die auch wieder nicht.

    hmm… StuWe-Verwaltungsrat…
    Ich weiß nicht wirklich, was das mit dem Thema zu tun hat. Tobias hat in der Tat keine schriftliche Bewerbung gemacht. Das hatte zwei Gründe:
    1. Es war klar, dass ihr eh eure Leute durchwählt. Die Motivation, Zeit in eine gute Bewerbung zu stecken, ist da recht gering.
    2. In der verschickten Einladung war das soweit hinten, dass klar war, dass diese Wahlen am 2.9. nicht mehr stattfinden würden. Tobias wäre sonst persönlich gekommen oder hätte eine Bewerbung eingereicht.

    Tatsächlich haben die Koalitions-StuPa-Präsidenten zur Sitzung eine neue Tagesordnung reingegeben, wo das vorgezogen war. Ich hab’s vor der Abstimmung der Tagesordnung gar nicht gemerkt. Mein Versuch der Vertagung der Wahl per GO-Antrag hat die Koalition abgebrettert und mein ausdrücklicher Hinweis, dass die plötzliche Umordnung der Tagesordnung nicht fair ist, hat auch niemanden da interessiert.

    Ach und Mathias, was inhaltliches Kontra ist, da scheiden sich wohl die Geister. Ich lese von dir vor allem wolkige Vermutungen über meine Pläne und Motivationen. Gut, wenn das für dich inhaltlich ist … naja.

  21. 21

    Hans schrieb,

    15. September 2008 @ 22:14

    Auf der Asta-Homepage ist ja teilweise von den Leuten gar nix zu sehen.

    Ist das auch Perfektionismusstreben? Erstmal ne Weile z.T. gar keine Vorstellung über sich zu haben.

    Ich wüßte schon gerne wer meine Vertreter sind.

    Warum muß denn die Gal die Leute sich selbst vorstellen lassen, warum schafft der Asta das denn nicht, wenn der sogar eine Referat für Öffentlichkeitsarbeit hat.

    Bissi komisch.

  22. 22

    Mathias Kern schrieb,

    16. September 2008 @ 10:11

    Hi Hans,

    beide sollten das machen, AStA und GAL, wenn man in der grundsätzlichen Logik von Björn bleiben sollte, die ich in diesem Falle auch unterstütze!

    Wichtig ist, die eigenen hohen Ansprüche nicht nur an politisch Andersdenkende anzulegen, sondern auch an sich selber und die Listen-KollegInnen!

    Ich werde Deine berechtigte Kritik über die mangelnde Veröffentlichung an den AStA herantragen. Ich hoffe, wie Du, auf schnelle Aktualisierung.

    Björn, schön, wie Du Dich hin und her windest bei der fehlenden schriftlichen Bewerbung von Tobias Weiss. Der Top steht seit Anfang Juli auf der StuPa-Tagesordnung, also ebenfalls eine Menge Zeit, um sich der Studierendenschaft vorzustellen. Wenn man schon so große Erwartungen an politisch Andersdenkende stellt, dann bitte auch an die eigenen Leute! Alles andere ist Pharisäertum!

    Alles Gute,

    Mathias

  23. 23

    Björn Ruberg schrieb,

    16. September 2008 @ 10:53

    Mathias, drei weitere Koalitionskandidaten hatten sich auch nicht die Mühe gemacht, sich schriftlich zu bewerben.
    Sie waren anwesend. Das wäre Tobias auch gewesen, wenn die Tagesordnung nicht direkt in der Sitzung geändert worden wäre. Ich halte das für eine ziemlich stichfeste Begründung.

    Übrigens haben wir im StuPa nicht die Mehrheit. Es ist deine Koalition, die diese hat und die den Eindruck erweckt, sie unter nichtmal scheinbarer Wahrung der Form auszunutzen. Die Wahl eines gesamten AStAs ist in der Relevanz wohl kaum mit der Wahl zum Verwaltungsrat zu vergleichen.

    Übrigens Mathias, ich wäre wirklich sehr froh, wenn du tatsächlich inhaltlich argumentieren würdest und nicht nur mit Rhetorik und deinen Moralvorstellungen. Statt Vorwürfe zu entkräften antwortest du nur mit Gegenangriffen. Zwischen den von den Jusos öffentlich vertretenen “besseren Stil” und der Realität klafft halt eben doch ein kleines schwarzes Loch.

  24. 24

    Mathias Kern schrieb,

    16. September 2008 @ 11:54

    Hi Björn,

    man passt sich halt immer leider dem Stil des Gegenüber an. Das sind wohl unvermeidliche Interaktionseffekte.

    Bei dem von Dir angesprochenen listenübergreifenden StuPa-Antrag geht es nicht darum, dass man die Weisheit mit Löffeln gefressen hat oder darum, dass man denkt, dass man Klassenprimus in der Kopfnote wäre, sondern darum, dass man sich mal darüber austauscht, welche Zusammenarbeits- und Verhaltensformen man im StuPa will. Wir haben im StuPa ehemalige Hausbesetzer, liberale Jura-Studentinnen, katholische Bayern und RCDS-Verbindungsleute – zusammengefasst einen sehr bunten Haufen – da könnte man doch mal schauen, wie man am besten miteinander klar kommt und am meisten für die Studierenden erreichen kann. In der Presse kommen wir ja sehr zerstritten rüber, obwohl wir in den entscheidenden inhaltlichen Fragen im Großen und Ganzen gar nicht soweit auseinander sind!

    Auch die fehlenden Bewerbungen von den anderen drei Kandidaten finde ich nicht gut!

    Tobias konnten wir beim besten Willen nicht mitwählen, nachdem er als HoPo-Referent und deren Vorstandsmitglied die BrandStuVe, die Brandenburgische Studierendenvertretung, die bis letztes Jahr als Verein geführt war, ruiniert hat.

    Malte Clausen, sein Nachfolger als AStA-Referent, und die anderen Verantwortlichen in den anderen brandenburgischen Hochschulen mussten den Verein letztes Jahr deshalb sogar auflösen, haben aber mittlerweile wieder eine gute Vernetzung der brandenburgischen Studierendenvertretungen zu Stande bekommen. Als Tobias dann letztes Jahr ins Potsdamer Studierendenparlament eingeladen wurde, um sich für sein Handeln rechtzufertigen, hat er dies unter fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. So schaut also das Transparenzstreben der GAL-VertreterInnen aus, wenn es mal konkret um Ihr eigenes Handeln geht!

    Das ganze könnte man natürlich als Pharisäertum abstempeln. Der StuWe-Verwaltungsrat ist aber nicht so unwichtig, wie uns das Björn weismachen will. Dort wird über für uns Studierende Essentielles entschieden (Studentenwerksbeiträge, Wohnheimplätze, …). Wichtig ist dabei vor allem ein guter Kontakt zu den anderen hochschulpolitisch Aktiven, nicht nur zur eigenen Liste! Tobias war aus dem oben genannten Argumeneten für diesen wichtigen Posten nicht geeignet, da wir daher nicht davon ausgehen konnten, dass er seiner Kooperationspflicht mit dem StuPa im ausreichendem Maße nachgekommen wäre.

    Das es auch anders geht, haben der noch amtierende Martin Meyerhoff (GAL) und die weiteramtierende Heide Günther (oll) im letzten Jahr bewießen (Verhinderung der Erhöhung der Studentenwerksbeiträge). Deshalb haben wir Heide unterstützt und hätten auch keine Probleme mit einem anderen GAL-KandidatInnen gehabt! Die GAL bestand aber auf der Kandidatur von Tobias Weiss. Ich hoffe nicht, um Versorgungsbedürfnissen eines verdienten Mitgliedes genüge zu tun!

    Der Kandidat der Juso-HSG, Lutz Mache, hat sich in der Kommission für Lehre und Studium bewährt und hat gut mit GAL sowie den linken Listen zusammengearbeitet. Man kann also davon ausgehen, dass er auch zukünftig die Zusammenarbeit mit allen StuPa-Listen suchen wird. Ich hoffe da auch auf die Kooperationsbereitschaft der GAL..

    Am Schluss will ich mich noch einmal für meinen ausuffernden Stil entschuldigen. Es werden hier aber so viele Fragestellungen aufgeworfen, die mein subjektives Gerechtigkeitsgefühl angreifen, dass ich mal eine andere Sicht in die Diskussion bringen will. Ich habe mir ein Jahr “auf die Zunge gebissen” und Björn, der auch auf der Zitrone, seine “Suddel-Polemik” über den AStA, die ihn tragende StuPa-Koalition und ihm nicht genehme Personen ausgegossen hat (interessanterweise war ich, bevor ich ihm öffentlich wiedersprochen habe, davon ausgenommen), gewähren lassen. Da ich aber gesehen habe, wie Einzelpersonen darunter und dadurch falsch gesetzte Aufmerksamkeitsspannen die gesamte StuPa- und AStA-Arbeit gelitten haben, melde ich mich jetzt regelmäßig zu Wort. Das ist eigentlich nicht mein Stil, aber ich kann jetzt nicht mehr anders, wenn ich mir mogens noch in den Spiegel schauen will.

    Wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass die größtenteils hochschulpolitischen “Frischlinge” des aktuellen AStAs in Ruhe für die Studierenden arbeiten können, bin ich gerne weiter bereit, die “Giftpfeile” bon Björn und anderen GAL-Sympathisanten hier auf mich zu ziehen und ihnen Kontra zu geben.

    Also nichts für ungut,

    Mathias

  25. 25

    Hans schrieb,

    16. September 2008 @ 12:56

    ähm hallo, könntet ihr die Sachen von vor 2 oder drei Jahren vielleicht woanders austragen. das mag doch kein Mensch lesen, ist doch viel zu lang.

    Ich wollte nur mal wissen, wann und wo ich mich denn nun über meine Vertreter informieren kann.

    Auf der Asta-HP finde ich z.T. immer noch nix und auf der GAL Seite auch nichts, ich wußte gar nicht, daß die GAL neuerdings verlautbarungsorgan des Astas ist, schafft der das nicht selbst?

  26. 26

    Björn Ruberg schrieb,

    16. September 2008 @ 13:05

    Ich ignoriere mal das viele Wortbeiwerk und beschränke mich auf die angeblichen Fakten.

    1. Wir haben Tobias Weiss offiziell nominiert. Sein Name stand in der StuPa-Einladung, die verschickt wurde. Wir haben unseren Kandidaten ca. zwei Wochen vor der Sitzung bekannt gemacht. Das war locker zehn Tage vor euch. Wenn es nur an euren Vorbehalten gelegen haben soll, dann hättet ihr ja Fragen stellen können. Die wären beantwortet worden.

    2. Die Behauptung, unser Kandidat hätte die BrandStuVe ruiniert, ist und bleibt so schlichtweg falsch. Bei seinem Amtsantritt als HoPo-Referent war die BrandStuVe in der Tat ruiniert. Es gab nichtmal einen Vorstand. Diese Ruine hat er mit der Hilfe einiger guter Leute von anderen Hochschulen wiederaufgebaut. Die BrandStuVe war auch dank seiner 2007 zum Teil aktiver, als sie es im letzten Jahr jemals war. Ein Blick auf die Website http://www.brandstuve.de/ zeigt ziemlich eindeutig, dass da im Jahr 2007 eine Menge los war, während im Jahr 2008 nur ein einziger Beitrag dort steht.
    Es stimmt, dass die BrandStuVe im Herbst 2007 in keinem guten Zustand war. Das lag allerdings zum großen Teil daran, dass die personelle Unterstützung aus den anderen Hochschulen wegerodiert ist. Diese Sache Tobias unterzuschieben, ist schlichtweg mies, Mathias. Vor allem, weil du zu der Zeit gar nicht hochschulpolitisch aktiv warst und es gar nicht selbst wissen kannst, sondern nur auf das vertraust, was andere sagen.

    3. Tobias Weiss war mit der BrandStuVe an der Verhinderung der Studentenwerkserhöhung beteiligt. Er hat in dem Metier durchaus Erfahrung, mehr als die meisten eurer Kandidaten.

    Übrigens lustig. Ich werfe dir vor, dass du nur Gegenangriffe machst und was machst du? Einen Gegenangriff…

  27. 27

    Mathias Kern schrieb,

    16. September 2008 @ 13:53

    Hi Hans,

    eigentlich die AStA-Homepage. Ich gebe Deine wichtige Anregung weiter. Versprochen! Ich hoffe, dass das schnell gelöst wird. Wenn es Probleme gibt, sag ich Dir bescheid.

    lieber Björn,

    letztes Jahr waren die Aktiven (nicht nur Malte, sondern auch die anderen studentischen Vertreter) massiv damit beschäftigt, den ganzen Scherbenhaufen, der von Tobias mitverursacht wurde, wieder zu kitten. Wichtig ist, dass die BrandStuVe – zunächst informell – wiederbelebt wurde, dabei blieb die Öffentlichkeitsarbeit leider auf der Strecke, was natürlich kritikwürdig ist. Die Vernetzung in die Landespolitik und in die anderen brandenburgischen Hochschule wurde aber sogar ausgebaut! Das ist entscheidend für die Studierenden in Brandenburg und wichtig für die momentane AStA-Arbeit, die im Gegensatz zum letzten Jahr auf das Engagement des alten AStAs aufbauen kann. Das ist nachhaltig, nicht leere, wohl klingende Worthülsen, die gut ankommen!

    Zudem ist es ja interessant, dass die GAL Tobias nominiert habt, aber keine inhaltliche Vorstellung des Kandidaten an die StuPa-ParlamentarierInnen geschickt habt, aber das bei den AStA-ReferentInnen zu Recht einfordert.

    Es ist für mich unglaubwürdig, Anforderungen nur an andere zu stellen, sich aber selber anders zu verhalten. In bildlichen Worten, Ihr “pedigt Wasser, aber sauft Wein”!

    Alles Gute,

    Mathias

  28. 28

    Hans schrieb,

    16. September 2008 @ 14:11

    Hej Mathias, danke , dass der Asta sich endlich vorstellt.

    Wenn ich kurz unterbrechen darf, egal wer sich vorstellt, ich wüßte gerne wer mich vertritt.

    Außerdem finde ich es traurig, dass man sich so rechtfertigt, dass 12 oder 16 Leute einer Seite etwas nicht machen, was einer der anderen auch nicht macht.

    Zumal der eine ja gar nicht gewählt wurde.

  29. 29

    Mathias Kern schrieb,

    16. September 2008 @ 15:27

    Lieber Hans,

    klar ist das keine Rechtfertigung. Das habe ich auch nie gesagt, mir geht bloß Doppelmoral auf den Senkel!

    Ich hoffe, dass jetzt meine Position deutlich wird!

    Alles Gute,

    Mathias

  30. 30

    Mathias Kern schrieb,

    16. September 2008 @ 16:51

    Hi Hans,

    unter http://www.asta.uni-potsdam.de/team/index.php3 kommst Du auf das aktuelle AStA-Team.

    Das StuPa, in dem

    7 VertreterInnen der GAL (Grün Alternative Liste),
    5 VertreterInnen der Juso-HSG (Jusi.Hochschulgruppe),
    3 VertreterInnen der LUST (Liste Unabhängiger Studenten),
    3 VertreterInnen der [oll] (offenelinkeliste),
    3 VertreterInnen von shine UP,
    2 VertreterInnen der Linken.SDS,
    1 Vertreter der Fachschaftsliste und
    1 Vertreter der Gül (Grün Überparteiliche Liste)

    gewählten wurden unter:

    http://www.stud.uni-potsdam.de/~stupa/

    Wenn Du Anregungen an die ReferentInnen für ihre Aussendarstellung hast, schicke ihnen bitte eine demenstsprechende Mail. Viele sind ganz neu in der Hochschulpolitik und sind gerade in der Einarbeitungsphase. Ich denke, dass die meisten offen für externe Anregungen sein dürften!

    Den koalitionsbildenden StuPa-Listen war es wichtig, auch vielen SeiteneinsteigerInnen, die eine andere Sichtweise und andere Erfahrung mitbringen, die Chance zu geben, frischen Wind in den AStA zu bringen. Das ist am Anfang zwangsläufig mit Anlaufschwierigkeiten verbunden. Deshalb die Bitte, lasst den Neuen eine Chance und eine faire Einarbeitungszeit!

    Alles Gute,

    Mathias

  31. 31

    Tobias schrieb,

    16. September 2008 @ 18:17

    Ach Matthias,

    bisher habe ich es unterlassen, auf den ganzen falschen Sachen, die mir hier und anderswo so im Laufe des Jahres vorgeworfen, nicht zu reagieren.

    Zum Einem habe ich es akzeptiert, das Malte zu meinem Nachfolger gewaehlt worden ist, auch wenn ihn nicht gerade fuer eine geeignete Besetzung hielt, ausserdam sah und sehe ich keinen Sinn darin, Debatten aus der Vergangenheit ewig fortzufuehren. Aber ich gehoere auch keiner Partei die aus Angst vor der Zukunft stets sich in ihrer 150-jaehrigen Geschichte schwelgt. Ach lassen wir das :)

    Ich habe mich aus diversen Gruenden aus der HoPo rausgezogen und wollte die anderen von mir ungestoert machen lassen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass ich das folgende Jahr lang fuer alles was in Pdm und in Brandenburg schiefging als Pauschalsuendenbock herhalten soll.

    Nach dem, was ich ueber mich so ab und zu lessen muss, muss ich ja das absolute Ungeheuer gewesen sein. Danke der Blumen, um so derart vielen Leuten so derart heftig auf die Fuesse gelatscht zu sein, muss ja logisch wenigstens anerkannt werden, dass entsprechende Taetigkeiten (=Arbeit) steckte. Selbst das wurde ja eine Zeit lang in Abrede gestellt.

    Ok, zu dem konkreten Maerchen was Du erzaehlst:

    1. StuPa-Einladung zu BrandStuVe

    Mir wurde vom Praesidium mitgeteilt, das StuPa habe das Beduerfnis ueber die ZUKUNFT der BrandStuVe zu reden. Die wollten wissen was da los ist. Keine Ahnung, warum der damalige HoPo-Referent das net hinbekam. Kannst ja Deinen Helden der Arbeit mal dazu intern befragen. Dazu hatte ich bis auf meine Privatmeinung nichts zu sagen. Ich war nicht mehr im Vorstand des BrandStuVe, politisch nicht mehr fuer das was da passierte verantwortlich und habe es auch -privat- nicht unterstuezt.
    Ueber die Vergangenheit der BrandStuVe zu diesem Zeitpunkt zu reden, war ebenfalls witzlos, da der Verein in der Form wie in meiner Verantwortung exostierte nicht mehr da war. Und politisch gerechtfertigt habe ich mich zuvor das ganze Jahe lang im StuPa. Bis auf eine Ausnahme mit gelangweiltem Gaehnen der StuPisten.

    2. Frueher wurde ja behauptet, die boese Ingrid und ich haetten den Laden vor die Wand gefahren. Jetzt ist der Ruhm meiner … Einigt Euch mal.

    3. Zu dem Rest hat Bjoern schon dankenswerterweise geschrieben.

    Ich kehre mit Ende dieses Satzes zu meiner Alten Politik des Ignorierens zurueck. Scheint fuer mich bekoemmlicher zu sein.

    Viel Spass noch.

  32. 32

    Mathias Kern schrieb,

    17. September 2008 @ 19:37

    Und fürs StuPa natürlich 2 RCDS-Vertreter, sorry!

  33. 33

    Anonymous schrieb,

    18. September 2008 @ 00:02

    Als jemand, der die letzten beiden Jahre im StuPa saß und daher die Dinge live und in Farbe mitbekommen hat – sorry Mathias, aber du kennst das alles nur vom Hörensagen irgendwelcher Leute – kann ich jedenfalls eins feststellen: Während der Zeit, in der Tobias HoPo-Referent war, bekam ich regelmäßig Infos über die BrandStuVe und vor allem anständige Rechenschaftsberichte. Ganz im Gegensatz zur Amtszeit von Malte, der sich gern gebrüstet hat, das Geld der Studierendenschaft für Drogen ausgegeben zu haben und mit Sinnlos-Anträgen wie der Anschaffung einer Schneemaschine aufwartete.

    Im Übrigen finde ich es einfach nur schäbig, dass ihr immer wieder jemanden zum Sündenbock macht, der gar nicht mehr aktiv ist und sich deswegen gar nicht wehren kann. (Wie kann man da noch in den Spiegel schauen?) Da mutet es doch schon sehr doppelzüngig an, wenn es immer hieß, man dürfe Malte nicht ständig kritisieren.

    Naja, so macht sich hier wohl jeder seine eigene Wahrheit. Wer sich wirklich eine Meinung bilden will, muss einfach mal selbst zu einer Sitzung kommen und für sich beurteilen, wer sich hier profiliert und wer völlig destruktiv ist. Dieser Schlagabtausch hier trägt zur Klärung wohl kaum bei, schließlich sind es 27 Parlamentarier und nicht nur drei.

    Viele Grüße,
    Kristin

  34. 34

    Björn Ruberg schrieb,

    18. September 2008 @ 10:43

    hmm, dass Mathias mir Doppelmoral vorwerfen will, ist nach der dritten Wiederholung vielleicht angekommen. Für mein Empfinden scheitert das schlichtweg an den Gegenargumenten. a) Die Wahl war von euch spontan vorgezogen worden und b) Tobias war von uns als Kandidat als aller erstes angekündigt worden. c) Nachdem uns bereits kommuniziert wurde, dass ihr eure Leute durchwählt (wie auch geschehen) ist vielleicht die Forderung nach einer ausführlichen Bewerbung deinerseits doppelmoralisch.

    Übrigens immer wieder lustig. Lutz Mache ist toll, weil wir so schön mit ihm zusammenarbeiten können sollen. Nach koalitionärer Logik soll doch die ganze Opposition nicht kritisieren, sondern der Koalition helfen, ihren Job geschafft zu bekommen. Allerdings: Wenn man ernsthaft mit uns zusammen arbeiten möchte, ist es vielleicht nicht der beste Weg dahin, uns von den relevanten Posten auszuschließen.
    An solchen Realitäten entpuppt sich das Gerede von der von euch generös angebotenen Zusammenarbeit für mich leider als Gewäsch.

    Aber, von mir mal wieder einen Daumen Hoch für einen gelungenen rhetorischen Kniff von dir. Die Tatsache, dass die Koalitionslisten über kaum erfahrenes Personal verfügen, welches sie frisch in den AStA schicken können, drehst du positiv hin als
    “Den koalitionsbildenden StuPa-Listen war es wichtig, auch vielen SeiteneinsteigerInnen, die eine andere Sichtweise und andere Erfahrung mitbringen, die Chance zu geben, frischen Wind in den AStA zu bringen.”
    Rhetorisch gelungen, wirlkich! Die Tatsache, dass gleich drei dominante Personen im Personen im AStA verbleiben wird aber eins ganz sicher verhindern: frischen Wind.

  35. 35

    Mathias Kern schrieb,

    21. September 2008 @ 20:45

    Hi Björn,

    die Vorverschiebung war geboten, wenn man bedenkt, dass bis Oktober die Amtszeit der alten Verwaltungsratsmitglieder des Studentenwerkes ausläuft und die nächste StuPa-Sitzung erst wieder am 14. Oktober stattfindet.

    Beim Sozialfond war eine Neubesetzung ebenfalls sinnvoll, da sich einige Anträge zur Bearbeitung angesammelt hatten und eine schnelle Bearbeitung mit frischen Leuten geboten war (wurde zumindest von den Sozialfond-Befassten so zumindest kommuniziert.

    Es war, wie ich Euch versichern kann, in erster Linie diese sachlichen Erwägungen, die eine möglichst optimale Vertretung der Studierenden zum Ziel hatten, die uns dazu bewegt haben, eine Vorverlegung dieser TOP´s anzustreben. Das StuPa-Präsidium ist offensichtlich diesen Sachargumenten gefolgt.

    Bei dem Punkt ekze-Vorstand war demgegenüber noch keine Eile geboten, da die Neukonstituierung des ekze-Vorstandes erst nach dem 14. Oktober ansteht. Deshalb hat es auch keine Vorverlegung dieses TOPs gegeben.

    Also alles keine Weltverschwörung, sondern eine sachliche Erwägung zum Wohle der Studierenden.

    Bei der Sache mit Tobias Weiss geht es nicht darum alte Wäsche zu waschen (dann könnte noch viel mehr herangezogen werden), sondern um eine Erklärung, warum wir in unserer Juso-HSG-Versammlung einstimmig beschlossen haben, Tobias nicht zu unterstützen, aber einer/m anderen KandidatIn der GAL aufgeschlossen zu sein.

    Leider gab es kein dementsprechendes Entgegenkommen der GAL, genauso wie bei unserem Angebot an die GAL als größte StuPa-Liste eine gemeinsame “große” Koalition mit Juso-HSG und linken Listen zu führen und ebenfalls Verantwortung für die Potsdamer Studierenden zu übernehmen!

    Langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass Teile der GAL sich auch fein in der bequemen Oppositionsecke eingerichtet haben. Es ist ja auch einfacher sich auf wahrgenommene Fehler der momentanen AStA-Koalition einzuschießen als die AStA-Koalition mit fundierten inhaltlichen Ideen vor sich herzutreiben. Schade eigentlich!

    Alles Gute,

    Mathias

  36. 36

    Björn Ruberg schrieb,

    21. September 2008 @ 21:01

    Schön dass ihr Gründe für’s Vorziehen der Wahl hattet. Ist übrigens ja nicht so, dass man nicht im Semptember noch eine weitere StuPa-Sitzung hätte machen können.
    Überhaupt kein Problem. Ich hätte das vorgeschlagen. Aber solche Fragen werden ja gar nicht mit uns besprochen. Stattdessen macht ihr das untereinander aus und wundert euch darüber, dass wir davon wenig begeistert sind.

    Schade übrigens, dass mir dieser angebliche Juso-Beschluss (der mal wieder sehr enttäuschend ist) nicht mitgeteilt wurde. So eine Mail “Könnt ihr nicht einen anderen Kandidaten schicken” wäre ja nicht so schwer gewesen. Was hilft ein Beschluss, dass ihr einen anderen Kandidaten unterstützen würdet, wenn wir nichts davon wissen???

    Und wenn du uns vorwirfst, wir würden es uns in der Oppositionsrolle gemütlich machen, dann muss ich wirklich laut lachen. Ihr lasst uns ja keine andere Wahl.
    Ich hatte übrigens den Eindruck, dass wir euch vor uns her treiben. Gab da ja solche Sachen wie den Raum der Stille. Oder auch die StuPa-Mailingliste. Oder die vielen vielen Vorschläge/Kritiken an eurem Hochschulpolitikreferenten. Aber nein, dass war ja nur bösartige Selbstprofilierung.
    Bei uns gibt es ja auch keine bezahlten AStA-Referenten. Deine Vorwürfe sind wie so oft reine Rhetorik und sachlich nicht haltbar.
    Wirst du dessen eigentlich nie müde?

  37. 37

    Mathias Kern schrieb,

    21. September 2008 @ 22:24

    Meiner Kenntnis nach wurde Euch das spätestens bei der StuPa-Sitzung kommuniziert, wobei Ihr dieses Anliegen nach Aussage dort Anwesender abgelehnt habt! Also gib Dich hier bitte nicht so unwissend!

    Danke, dass Du ständig meine Rhetorik lobst, sie muss ja ganz schönen Eindruck auf Dich machen ;-)

  38. 38

    Björn Ruberg schrieb,

    21. September 2008 @ 23:11

    Meiner Kenntnis nach hat mir niemand etwas gesagt. Genauso wenig haben wir irgendwas abgelehnt. Punkt.
    Davon abgesehen wäre es reichlich lächerlich, uns das vor der Sitzung mitzuteilen. Wo sollen wir dort denn noch einen neuen Kandidaten hervorzaubern geschweige denn sich mit der gesamten Liste rücksprechen?
    Wozu geben wir unseren Kandidaten den zwei Wochen vor der Sitzung bekannt? Total albern.

  39. 39

    Katharina schrieb,

    24. September 2008 @ 10:26

    ich habe übrigens mal bei der BRandstuve geguckt, da ist ja seit 2007 nix mehr passiert. Und gerade danach ging’s doch um’s Hochschulgesetz und das betrifft ja alle BRandenburger Studis.

    Düster.

    Warum hat denn da niemand was gemacht?

  40. 40

    Tobias schrieb,

    24. September 2008 @ 10:43

    Die Stellungsnahme zur 3. Novelle des BbgHG war auf der Homepage der BrandStuVe. Die BrandStuVe war bei der Anhörung im Wissenschaftsausschuss zum ersten Mal beteiligt. Warum diese nicht mehr drauf ist, keine ich beim besten Willen nicht sagen.

  41. 41

    Björn Ruberg schrieb,

    24. September 2008 @ 19:59

    Damit keine Verwirrung auftritt:
    Es gibt gleich zwei Hochschulgesetzesnovellen im betrachteten Zeitraum. Tobias schreibt hier von der Dritten. Aktuell ist gerade die vierte Novelle, die aber ein völlig neues Gesetz ist und daher deutlich umfangreicher.

    Die BrandStuVe hatte zur dritten Novelle gearbeitet und war dazu auch im Landtag, wie Tobias schreibt. Im Jahr 2007 war, wie Katharina an der Website gesehen hat, meiner Meinung die aktivste BrandStuVe-Zeit in min. drei Jahren.
    Da ist sie lange nicht mehr rangekommen.

    In sofern halte ich die Vorwürfe gegen Tobias nach wie vor für ziemlich mies. Aber zwischen “besseren Umgang” predigen und ihn wirklich betreiben liegt leider ein immenser Unterschied.

  42. 42

    Björn Ruberg schrieb,

    27. September 2008 @ 18:01

    Die GAL hat nun alle Mails, die von ihren Mitgliedern in den letzten zwei Monaten über die StuPa-Liste geschickt wurden, veröffentlicht.

    Nachlesbar hier: http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/72/mitteilung/GAL-ver%C3%B6ffentlicht-StuPa-Mailingliste/

  43. 43

    Hans schrieb,

    28. September 2008 @ 17:26

    Oh, das ist ja interessant.

    Schade, dass man die Antworten nicht lesen kann, vielleicht sind die ja auch so lustig.

  44. 44

    Björn Ruberg schrieb,

    28. September 2008 @ 23:16

    Finde ich auch schade

  45. 45

    huhu schrieb,

    29. September 2008 @ 16:38

    Es gibt wohl sehr viel mehr Jusos mitlerweile als den Finanzreferenten die eine einseitige Darstellung der Geschehnisse der Hochschulpolitik innerhalb der Zitrone befürchten.

    Gleichzeitig muss wohl nicht mehr erwähnt werden, dass die sogenannte Oppositionsarbeit von Herrn Ruberg nur noch als abartig zu bezeichnen ist.

    Ich bezweifle daher, dass es für eine Zusammenarbeit noch eine Grundlage gibt.

    Und das ist eigentlich schade.

  46. 46

    Hans schrieb,

    29. September 2008 @ 17:18

    Hallo Huhu,

    hast Du BEweise für Deine Anschuldigungen.
    Ich finde, hier gibt inhaltlich dem Björn Ruberg eher niemand Contra.

    und ich als Student würde gerne mehr über meine VErtreter erfahren ohne dazu irgendwohin tingeln zu müssen.

    Das muß ich ja anders auch nicht, dafür gibt es ja Medien oder Webseiten.
    Aber bei den Webseiten ist die der Gal und der Lust die informativste.
    Danach kommt der SDS und dann der Asta selbst.

  47. 47

    hans schrieb,

    30. September 2008 @ 15:09

    Nun finden sich ja ein paar versammelte Texte z.T. Hochschulgesetz auf der Asta-Homepage.

    Wir ja spannend, ob die Jusos sich gegen ihre eigene Mutterpartei durchsetzen.

  48. 48

    norbert schrieb,

    30. September 2008 @ 16:56

    finde das eigentluch nur ich komisch, dass von 19 durch die gal veröffentlichten mails ganze dre (!) nicht von björn ruberg sind? gibts den rest noch?

  49. 49

    hans schrieb,

    1. Oktober 2008 @ 02:02

    ich finds auch schade, daß hier so wenige mitmachen, außer Mathias Kern beteiligt sich scheinbar auch niemand vom Asta (16 Leute) oder deren Koalition (15 Leute)

  50. 50

    tamás schrieb,

    2. Oktober 2008 @ 16:14

    ja, total schade! da, wo die tolle GAL den asta doch die ganze zeit mit fundierten inhalten, sachargumenten zu politisch wirklich wichtigen themen vor sich her treibt, meldet sich ier niemand… touché.

  51. 51

    Björn Ruberg schrieb,

    2. Oktober 2008 @ 16:36

    Äh, Tamás, vielleicht ist das einfach zu kindisch, wie ihr mich oder die GAL zu diskreditieren versucht? So richtig persönlich ohne jede inhaltliche Relevanz?

    Und wenn ihr nun dieses Niveau fahrt, dann passt doch auf, dass ihr euch mit euren merkwürdigen Argumenten nicht selbst ins Fleisch schneidet. Wollen wir uns wirklich mal ansehen, wie viele Mails denn von gewissen angeblich eigenständigen Koalitionslisten so versendet wurden? Oder dass es auch immer nur die selben AStA-Referenten sind, die vielleicht manchmal antworten?

    Den politischen Diskurs darüber zu führen, ist mir aber in der Tat zu kindisch.
    Wenn ihr meint, ihr habt irgendwas dadurch gewonnen, dass ihr feststellt, dass die meisten GAL-Mails von mir stammen, dann lasse ich euch diesen “Sieg” gerne. Weiß zwar nicht, was ihr damit gewonnen habt, denn meine Kritik und Vorwürfe werden dadurch ja nicht neutralisiert. Aber dass ich euch nicht verstehe, ist ja bekannt.

  52. 52

    tamás schrieb,

    2. Oktober 2008 @ 16:48

    das interessiert mich alles einen dreck… scheiß schwanzvergleicherei zwischen den listen!

  53. 53

    Björn Ruberg schrieb,

    2. Oktober 2008 @ 17:34

    Und gerade eben war es noch ein “touché”.
    Aber keine Sorge Tamás, viel von meiner Kritik richtet sich geradewegs an den AStA-Öffentlichkeitsreferenten.

  54. 54

    hans schrieb,

    3. Oktober 2008 @ 11:58

    Oh man da muß mal jemand der Asta-Referenten informieren, daß hier jemand unter seinem Namen so vulgäre Kommentare abgibt.

    Schwanzvergleich – so was nieveauloses.

    Aber obwohl, so kann man politische Arbeit auch nennen…

  55. 55

    Watch your AStA Potsdam» Blogarchiv » AStA Rechenschaft geheim schrieb,

    4. Oktober 2008 @ 00:02

    [...] bis vor drei Monaten öffentlich zugänglich. Mittlerweile hat sich das aber geändert. (Zitrone-1, Zitrone-2, GAL-1, GAL-2, [...]

  56. 56

    tamás schrieb,

    10. Oktober 2008 @ 20:48

    ick zitiere mal den hans: “Oh man da muß mal jemand der Asta-Referenten informieren, daß hier jemand unter seinem Namen so vulgäre Kommentare abgibt. Schwanzvergleich – so was nieveauloses.” dazu sage ick nur: niveau ist keine handcreme!

    “Aber obwohl, so kann man politische Arbeit auch nennen…” das hier ist keine politische arbeit und interessiert auch kein schwein… so what?

  57. 57

    Die Zitrone » Was dürfen wir wissen? schrieb,

    17. November 2008 @ 03:18

    [...] Mailingliste der Mitglieder des Studierenparlaments plötzlich für die Öffentlichkeit geschlossen wurde, ahnte wohl kaum jemand, zu welchen Debatten das noch führen würde. Denn inzwischen geht [...]

  58. 58

    Die Zitrone » Sozialfondskommission nicht mehr quotiert schrieb,

    2. November 2009 @ 21:34

    [...] (Seine Bewerbung ging nur über die StuPa-Malingliste, deswegen können wir sie leider nicht verlinken.) Er bekam kritische Nachfragen, weil er unter den Antragstellern darauf achten wollte, ob sie [...]

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