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Jusos bleiben links

Die Jusos haben sich auf ihrer heutigen Sitzung für eine weitere Zusammenarbeit mit Shine UP und BEAT entschieden. Als Alternative war zuletzt noch eine Koalition mit der GAL im Gespräch, nachdem es wieder nicht gelungen war, eine breites Bündnis zu finden. Mit 14 zu 11 Stimmen bei 3 Enthaltungen fiel die Entscheidung jedoch knapp aus.

Somit wird evtl. schon am 15. September das Studierendenparlament tagen und einen linken AStA in die dritte Runde wählen. Jusos, Shine UP und BEAT verfügen zusammen über 15 Sitze, GAL und Jusos hätten zusammen 14 gehabt.

In unserer Zitrone-Umfrage sprach sich im vergangenen Monat von 123 Lesern knapp die Hälfte für eine Koalition mit GAL und Jusos aus:

41 Kommentare »

  1. 1

    Erklärbär schrieb,

    8. September 2009 @ 11:15

    Auf die Zitronen-Umfragen zu verweisen, kann auch unsicher sein. Ich kann mich nur erinnern, dass die Umfragewerte für GAL/Jusos plötzlich in die Höhe schossen, kann man sich denken, warum. Vielen Studis ist das Verhalten und die Forderungen der GAL einfach nicht bekannt. Die halten sie für Ableger der total angesagten und ein Lebensgefühl ansprechenden aber inhaltsleeren grünen Partei. Dahinter steckt aber Konservatismus, große Aggressivität und in vielen Punkten Unfähigkeit. Niemand will mit denen koalieren, oft schon aus Gründen des persönlichen Umgangs. Die Studierendenschaft kann froh sein, dass dieser Kelch an ihr vorbeigegangen ist.

  2. 2

    François schrieb,

    8. September 2009 @ 11:43

    Umfragen im Internet muss man in der Tat mit gebotener Vorsicht genießen. Ein 14:11:3 interpretiere ich persönlich aber nicht als “Niemand will mit denen koalieren”. Streng genommen wurde die “alte” Koalition nur von einer relativen Mehrheit der Jusos gestützt. So klar und schwarz-weiß scheint das Bild also nicht…

  3. 3

    Björn Ruberg schrieb,

    8. September 2009 @ 12:25

    @Erklärbär:
    Bitte fülle doch deine Vorwürfe mit sowas wie Erklärungen.
    Welche Forderungen stellen wir bitte, die nicht in unserer Wahlzeitung nachzulesen waren? Ich stehe da echt auf dem Schlauch.
    Was ist an unserem persönlichen Umgang so koalitionsunfähig? Dass wir die anderen nicht derartig haltlos beschimpfen?

  4. 4

    Maja S. Wallstein schrieb,

    8. September 2009 @ 13:54

    ..und leider geht es schon wieder los! Liebe ParlamentarierInnen, Liebe Studierende, dass die Entscheidung so knapp war liegt daran, dass uns beide Optionen (sowohl die Weiterführung der bestehenden Koalition, als auch eine Koalition mit der GAL) gleich sinnvoll erschienen, jedoch auch beide problematische Aspekte beinhalteten. Nach meiner persönlichen Meinung haben wir sehr gute Gespräche mit beiden geführt. Besonders die GAL hat mich überzeugt, dass sie von nun an alte Streitigkeiten und Grabenkämpfe beilegen möchte und kann. Leider habe ich diesen Willen bei BEAT und Shine UP letztendlich vermisst. Diese beiden Listen haben am Ende mit ihrem enormen Potenzial an Ideen und Engagierten überzeugt, welches sich sehr gut mit den zahlreichen sehr guten Projekten der GAL ergänzen würde…würde..denn leider geht es schon wieder los mit den Anfeindungen!

  5. 5

    Christian Schäfer schrieb,

    8. September 2009 @ 14:44

    “Jusos bleiben links” – Ich bin aber GAL und links, was mach ich jetzt? ;)

  6. 6

    Paul schrieb,

    8. September 2009 @ 16:10

    Die GAL verändern? ;)

  7. 7

    Andreas schrieb,

    9. September 2009 @ 14:32

    Es ist ja nicht so dass sich nichts ändern würde. Die Grabenkämpfe überwinden kann man am besten in sinnvoller Zusammenarbeit in Projekten. Mir fallen da einige ein, in denen sich verschiedene “linke” oder anderweitig “progressive” Leute gut verstehen können und sicher auch werden.

    Daher wird der Zeitpunkt einer breiteren Verständigung sehr eng mit dem zusammenfallen, an dem alte Störenfriede abtreten.

    @ Paul: genau, aber das braucht o.g. Zeit.

    @ Björn: wo kommen eigentlich die meisten haltlosen Beschimpfungen her? In eurem Wahlkatalog waren ausreichend davon drinne, v.a. gegen das Kulturzentrum. Warst du mittlerweile eigentlich mal da?

  8. 8

    Björn Ruberg schrieb,

    10. September 2009 @ 01:42

    Ich beschimpfe niemanden, aber hätte gerne die Attacken auf mich und meine Liste endlich mal inhaltlich fundiert. Es folgt unser Wahlprogramm zum KuZe:

    “Das studentische Kulturzentrum (KuZe) in der Hermann-Elflein-Straße 10 wird von jedem Studierenden der Universität mit 5 Euro pro Jahr finanziert. Derzeit wird es von vielen engagierten Personen getragen und bietet ein attraktives Angebot an Kultur. Insgesamt ist es aber recht einseitig ausgerichtet und lockt die Breite der Studierendenschaft nicht an. Seit Jahren kritisiert die GAL aber vor allem die Strukturen im Kulturzentrum. Die Studierendenschaft zahlt, die meisten Entscheidungen werden aber von einem Trägerverein getroffen. So kommt es, dass die bisherigen Nutzer im KuZe bestimmen, was dort stattfinden darf und wer zu neuen Nutzern werden darf. Die GAL strebt eine Neuordnung der Zusammenarbeit mit dem Verein an und möchte klare Regeln und Strukturen schaffen, innerhalb derer sich wirklich alle Studierenden im KuZe entfalten können.”

    Andreas, bitte suche mir die von dir ausgemachte haltlose Beschimpfung heraus. Was deine letzte Frage betrifft: Ja

  9. 9

    Katharina schrieb,

    10. September 2009 @ 13:00

    @Maja Wallstein:
    Also, was Du behauptest, ist das Beat und ShineUp alte Grabenkämpfe weitermachen wollen im Gegensatz zur Gal.

    Und die Jusos finden dann trotzdem Beat und Shine Up besser.
    Hm, Du warst ja anderer Meinung, schade, dass Du Dich nicht durchgesetzt hast. Scheinbar geht es da mehr um Ideologie als um Ideen – das beweisen ja die ersten Kommentatoren.

  10. 10

    Mathias Kern schrieb,

    11. September 2009 @ 00:40

    Nicht die Ideologie war für die Mehrheit der Juso-HSG entscheidend, sondern die Überlegungung, welches Engagement notwendig ist, um die vorgenommenen Ziele zu erreichen: Die bzw. das Engagementbereitschaft bzw. -potential war bei BEAT und shine UP größer.

    Inhaltlich besteht zwischen Jusos und GAL sowie Jusos und Beat/shine UP Äquidistanz. Es gibt zu beiden Seiten weitgehende Übereinstimmungen und ein paar (unterschiedliche) Streitpunkte, die man aber innerhalb von Koalitionen in Kompromißen beilegen kann. Deswegen wollten wir ja ursprünglich die besten Ideen und Köpfe von Beat, shine UP, GAL und nicht zuletzt uns Jusos zusammen in einem AStA vereinen. Aber dieses Jahr scheiterte das leider an Beat und shine UP, nachdem es letztes Jahr an der GAL gescheitert war. Es bleibt zu hoffen, dass in diesem Jahr mehr Kooperation und weniger Konfrontation von allen Seiten gesucht wird!

    Letztlich ist aber auch klar, dass wir Jusos Verantwortung für die Studierendenschaft übernehmen und es mit Sicherheit nicht allen Recht machen können! Wir werden aber im Rahmen der gegebenen Spielräume unser Bestes geben, so viel wie möglich für die Studierenden der Uni Potsdam zu erreichen!

  11. 11

    Katharina schrieb,

    11. September 2009 @ 08:02

    @Mathias Kern: Beat und ShineUp zeigen mehr Einsatz? Ok, wenn sie ihren Bildungsstreik organisieren vllt, aber ist es nicht auch so, dasss unheimlich viel Arbeit liegen blieb? Asta-Referate monatelang nicht anwesend waren?
    Z.B. gab es nur einen Asta-Newsletter in 12 Monaten, es gab nur eine Asta-Zeitung in zwölf Monaten – da sagst Du, dass da mehr Engagement erkennbar war?

    Vielleicht erträumbar.

    Und das mit der “weniger Konfrontation” ist ja auch immer eine tolle Ausrede um Kritik zu unterdrücken, ein prima Mittel, um den Wettbewerb der Ideen und damit Fortschritt zu verhindern.

    Aber ist ja immerhin ein Fortschritt, dass nun schon offen gesagt wird, die angeblich so nette Beat und Shine Up sind doch nicht so offen und tolerant wie behauptet.

    Ach ja: erhöht die neue Koalition dem Asta als erste Amtshandlung wieder die sogenannte Aufwandsentschädigung?

  12. 12

    Mathias Kern schrieb,

    11. September 2009 @ 09:46

    Sehr geehrte Katharina,

    Entscheidend war bei der Entscheidungsfindung nicht die Vergangenheit, die hätte eine Koalition mit der GAL ausgeschlossen, sondern die Zukunftskonzepte für die Studierendenschaft der Uni Potsdam. Sowohl die Juso-HSG, die GAL als auch Beat und shine UP waren da gut aufgestellt.

    Bei Beat-shine UP waren einfach mehr Leute bereit, mit ihren Juso-KollegInnen (in einem GAL-AStA hätten wir Jusos noch mehr ReferentInnen stellen können als in einer Koalition mit Beat-shine UP) Verantwortung zu übernehmen und die angestrebten Ziele auch umzusetzen. Zudem werden alle für uns wichtigen Arbeitsbereiche in der jetzt mehrheitlich gewählten Konstellation bearbeitet.

    Opposition ist wichtig, die Frage ist, in welchem Stil sie geschieht! Als HSG wollen wir aber Oppositionsaktiven auch die Möglichkeit geben, sich in der konkreten Arbeit einzubringen. Wie die Opposition ihre Rolle wahrnimmt, muss sie aber selber entscheiden.

    Die Aufwandsentschädigungen sind pro Person in den letzten Jahren gesunken. Richtig ist aber auch, dass sich mehr Menschen im AStA engagieren und wir als AStA-Koalition deshalb im letzten Jahr eine größere Gesamtsumme für die Aufwandsentschädigungen im Haushalt freigegeben haben. Was das Studierendenparlament in diesem Jahr entscheiden wird, müssen die jetzigen ParlamentarierInnen entscheiden…

    Alles Gute,

    Mathias

  13. 13

    Björn Ruberg schrieb,

    11. September 2009 @ 10:16

    Lieber Mathias,

    ich finde es mal wieder kurios, wie du die (Juso)-Welt erklärst. Aber wenn die Vergangenheit tatsächlich keine Rolle gespielt haben soll, warum wurde in der offiziellen Juso-Mitteilung an uns die Ablehnung dann damit begründet, dass man bisher “im Ganzen” gut in der alten Koalition gearbeitet hätte und zu uns noch keine ausreichend große Vertrauensbasis bestünde.
    Wie bekommst du das mit deiner Aussage zusammen, die “Zukunft” sei entscheidend gewesen?

    Seit wann entscheiden eigentlich die “ParlamentarierInnen” über die Aufwandsentschädigung? Bisher wurde das doch immer am Koalitionstisch besprochen und im Parlament von den entsprechenden Fraktionen durchgedrückt. Es wäre wirklich toll, wenn deine schönen Worte auch Realität wären.

  14. 14

    Mathias Kern schrieb,

    11. September 2009 @ 10:55

    Björn,

    Du wirst aber auch zugeben müssen, dass die inhaltliche Begründung (Fehlende Sicherstellung einer Bearbeitung wichtiger Themenbereiche, wie Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Studium in einem GePo-Referat, vorangestellt wurde.

    Vertrauensbasis bezieht sich ebenfalls auf die Zukunft. Die ist in unseren Koalitionsgesprächen zumindest bei uns gegenüber Euch nach “Watch your AStA”-Ausfällen (etc.) im letzten Jahr gewachsen (siehe auch knappes Ergebnis der Abstimmung in der Juso-HSG)). Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wie sich die für Kooperation wichtige Vertrauensbasis zwischen den einzelnen Hochschulgruppen entwickeln wird….

  15. 15

    Björn Ruberg schrieb,

    11. September 2009 @ 11:18

    Lieber Mathias,

    also ist die Vergangenheit doch entscheidend gewesen?

    Die vorangestellten Argumente sind für mich keine, weil sie, sorry, Quatsch sind. Ihr schreibt, mit uns könne Geschlechterpolitik und Ökologie nicht bearbeiten werden. Das stimmt so einfach nicht.

    Zum Punkt Ökologie: Bei den Verhandlungen am vorherigen Freitag wurde uns von den Jusos mitgeteilt, dass sie jemand listenloses für den Job hätten. Uns war zuvor ein AStA-Referent abgesprungen, weil er ein sicheres Jobangebot hatte, dass er entweder annehmen oder für ein unsicheres AStA-Referat hätte aufgeben müssen. Ihr habt uns vorgeschlagen, eine bestimmte listenlose Person zu fragen, ob sie das Referat machen möchte. Das haben wir getan, die Antwort war offen.
    Es ist auch etwas viel erwartet, dass die Klärung von Freitag bis zu eurer Sitzung am Montag klappt.
    Wir haben aber genauso deutlich gemacht, dass wir es sicher schaffen werden, aus dem grünen Umfeld jemanden für Ökologie zu finden. Nur eben nicht übers Wochenende in den Semesterferien.

    Ähnliches gilt für das Referat für Geschlechterpolitik. Auch da habt ihr uns eine listenlose Person vorgeschlagen. Ich glaube, es gab nur so schnell keine Antwort von ihr. Aber auch da haben wir gesagt, wenn nötig, finden wir für den Arbeitsbereich noch selbst jemanden.

    Bei den Koalitionsverhandlungen wurde uns nicht einmal gesagt, dass wir für genannten Referate noch unbedingt zu eurem Entscheidungstermin jemanden eigenes finden müssen.

    Dass du nun die angebliche “Nicht-Sicherstellung der Bearbeitung” als Argument ins Feld führst, finde ich unfair und vorgeschoben.

  16. 16

    xy schrieb,

    11. September 2009 @ 11:49

    für die Diskussion:

    http://www.pnn.de/campus/215167/

  17. 17

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 00:42

    Der GAL sind also Ökologie und Geschlechterarbeit so wichtig, dass sie die beiden Posten seit den StuPa-Wahlen nicht besetzen konnte. Das nenn ich grün-alternativ. lol

    Schwache Ausrede, dass man innerhalb einer Woche geeignete Personen hätte finden können. Als Wähler der Grünen bei Landtags- und Bundestagswahlen muss ich sagen, dass ich mich für die GAL schäme und mir mehr echte grün-alternative Politik an der Uni Potsdam wünschen würde!

  18. 18

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 00:54

    Ach ja, wer wären eigentlich die genannten listenlosen Interessenten gewesen, die die GAL auf Vorschlag der Jusos mitgetragen hätte? Der Öko-Interessierte soll ja laut Björn offen für einen GAL-geführten AStA gewesen sein und soll ja auch angesprochen worden sein. Die Geschlechterpolitik-Interessierte hat ja bloß nicht rechtzeitig reagieren können …

  19. 19

    Björn Ruberg schrieb,

    18. September 2009 @ 10:29

    Die Jusos hatten niemanden für Hochschulpolitik (sowohl intern oder extern), Kultur, Kulturzentrum, Öffentlichkeitsarbeit, … . Haben sie also kein Interesse an diesen Bereichen, Dieter?

  20. 20

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 22:39

    Die Jusos interessieren mich nicht. Ich bin Grüner!

  21. 21

    Björn Ruberg schrieb,

    19. September 2009 @ 00:43

    Lieber Dieter,

    wenn Dich die GAL so interessiert, dann komm doch einfach mal bei uns vorbei. Vielleicht solltest du uns ja einfach mal kennen lernen. Gegen die GAL wird massenweise gewettert. Verzeihe mir aber eine gewisse Skepsis gegenüber deines angeblichen Grün-Seins.
    Hier schreiben ständig Leute, dass sie ja mal GAL gewählt hätten und nun aus diesem oder jenem Grund es nicht mehr täten. Ist ziemlich durchsichtig, dass das Mitglieder anderer Listen sind, die nur gegen uns Stimmung machen – was du ja auch massiv betreibst.

    Ich erkläre dir aber nochmal gerne die Sache mit den Referenten, die dich ja so interessiert: Wir hatten in der Tat jemanden für Ökologie&Verkehr. Jakob Weißinger hätte das zum Beispiel gemacht. Es kam dann aber, dass Christian Schäfer im Zuge der anhaltenden und unsicheren Koalitionsgespräche ein Jobangebot annahm und nicht mehr zur Verfügung stand. Damit fehlte uns in der Endphase der Koalitionsgespräche dann tatsächlich jemand – und innerhalb einer Woche mitten in den Semesterferien findet man nur schwierig neue Leute.
    Wir mussten also umstrukturieren. Jakob sollte dann also anstatt Christians sich um Hochschulpolitik kümmern und Ökologie&Verkehr frei machen – dafür wollten wir jemand neues suchen. Wir konnten entscheiden, ob wir für Hochschulpolitik oder Ökologie&Verkehr jemand Neues suchen müssen. Die Entscheidung war einfach. Da Hochschulpolitik Erfahrung benötigt, ist es dafür schwieriger jemanden zu finden – in Ökologie&Verkehr kann man sich hingegen als Neuling schneller rein finden. Außerdem ist es wohl in der Tat leichter, aus dem grünen Spektrum jemanden für Ökologie&Verkehr zu finden, statt für Hochschulpolitik. Das ist uns dann ja mit Fabian auch noch gelungen.
    Deine Vorwürfe sind unbegründet.

    Lieber Daniel, wenn du tatsächlich so großes Interesse an uns hast, bist du herzlich eingeladen, die GAL mit deiner Kompetenz zu bereichern. Solltest du tatsächlich grün sein, würde ich eigentlich erwarten, dass du dir ein eigenes Bild von uns machst – und uns nicht auf Basis von falschen Gerüchten und Behauptungen attackierst.

  22. 22

    Dieter schrieb,

    19. September 2009 @ 08:02

    Lieber Björn,

    welcher Daniel?

    nachdem Du dankenswerterweise schon so viele Namen nennst, wer wären die vorgeschlagenen listenlosen Kandidaten gewesen, die Ihr mitgetragen hättet? Die Jusos scheinen da ja Namen in den Raum geworfen zu haben, die Ihr unterstützt hättet?

    Ich habe halt andere politische Schwerpunkte wie Ihr. Für mich sind Ökologie und Geschlechterpolitik urgrüne Themen. Mir ist Euer Kurs einfach zu schwarz-grün. Als interessierter Beobachter habe ich schon wahrgenommen, dass Ihr zusammen mit RCDS, Liberalen und Lust eine Mehrheit angestrebt habt oder willst Du das bestreiten? Der RCDS und die LHG ist aber zumindest mit meinen grün-alternativen Vorstellungen nicht vereinbar!

    Zum anderen habe ich auch einige Freunde, v.a. weiblichen Geschlechts,, die bei Euch mitgeqearbeitet haben, aber schnell von der sehr auf Dich und Jürgen ausgerichteten GAL-Arbeit abgeschreckt wurden und zum Teil auch von Euch beiden vergrault wurden! Ich muss zugeben, dass ich mir das nicht antun will, weil ich neben Studium auch noch in Umweltinitiativen aktiv bin, in denen ich viel mit Gleichgesinnten erreichen kann…

    Aber es gibt ja ein paar gute neue Akteure bei Euch. Vielleicht wird es ja noch was mit meinem GAL-Engagement. Ich weiß bloß nicht, ob das in Deinem Interesse sein wird …

    lol

    Also mit grün-alternativen Wünschen,

    Dieter

  23. 23

    Dieter schrieb,

    21. September 2009 @ 09:54

    Lieber Björn,

    Du beantwortest ja üblicherweise alle gestellten und nichtgestellten Fragen, warum beantwortest Du meine noch offene Frage nicht, wer denn die listenlosen Kandidaten waren, die Ihr für die Ökologie- und Geschlechterpolitik-Bereiche unterstützt hättet?

    Ist die Frage so politisch unbequem? Oder willst Du die potentiellen Seitenwechsler nicht diskreditieren und ihre Persönlichkeitsrechte wahren? Letzteres würde ich natürlich akzeptieren!

    Mit grün-alternativen Wünschen,

    Mathias

  24. 24

    Björn Ruberg schrieb,

    21. September 2009 @ 10:17

    Lieber Dieter/Mathias,

    ich halte die Frage für reichlich unspannend. Bei dem ganzen Schmutz den du wie wild auf uns (mich) wirfst, ist meine Kooperationsbereitschaft auch etwas reduziert.
    Der listenlose Kandidat war der selbe, der jetzt ins Amt gewählt wurde.

    Aber jetzt antworte mir doch: Warum nennst du dich Dieter und unterschreibst mit Mathias?

    Gruß,

    Björn

  25. 25

    Mathias schrieb,

    21. September 2009 @ 10:22

    Lieber Björn,

    mein wahrer Name ist Mathias. Ich wollte ein Pseudonym benutzen und hab mich vertippt lol

    Aber grün bin ich und bleibe es …

    Mit grün-alternativen Grüßen,

    Mathias/Dieter

  26. 26

    Jürgen schrieb,

    21. September 2009 @ 14:55

    Hallo,

    Zitat Dieter/Matthias: “Als interessierter Beobachter habe ich schon wahrgenommen, dass Ihr zusammen mit RCDS, Liberalen und Lust eine Mehrheit angestrebt habt oder willst Du das bestreiten?”

    Meine Antwort: Ja! Zumindest was eine Koalition angeht. Zugegeben: Es hätte mich gefreut, wenn die alt-neue Koalition keine Mehrheit mehr bekommen hätte. Das hätte im Umkehrschluss eine rechnerische Mehrheit von GAL, LUST, RCDS und womöglich LHG ergeben. Mathematik ist aber noch nicht unmittelbare Politik. Es gab nie eine ernsthafte Diskussion darüber, ob man eine solche Mehrheit in eine Koalition übersetzt hätte. Ich wäre auch strikt dagegen gewesen.

    Offensichtlich hat Dich die Nachricht, dass ich ein ganz schlimmer Finger wäre, der alle anderen wegbeißt, auch schon erreicht. Hast Du diese Wahrheit in einem persönlichen Gespräch mit mir auch schon verifizieren können oder reicht Dir die Expertise der Darüber-Reder.

    Und was an der GAL-Politik schwarz-grün sein soll, hätte mich dann auch noch interessiert.

    Grüße
    Jürgen

  27. 27

    da wundert man sich doch schrieb,

    23. September 2009 @ 05:19

    ,dass die Jusos so knapp entschieden haben, nachdem was die Gal im letzten Jahr veranstaltet hat. Also nur mit Scheiße zu schmeißen und dann inhaltlich gar nichts zu machen. Echt komisch.

    Ich glaub auch das die von Gal in den Koalitionsgesprächen geäußerte Liebesbekundungen recht schnell wieder verfliegen. Wenn man ihre letzten Bericht zur Stupa-Sitzung liest ist doch keine Veränderung zum vergangenen Jahr zu spüren. Wieder der gleiche Quatsch, da wird dem Finanzreferenten vorgeworfen, dass er seinen Job macht. Nähmlich die Einhaltung des Haushaltes der Studierendenschaft, was ohne sein Veto nicht geht. Zu mal die Aussage der GAL das Stupa ist das höhere Organ des AStAs völlig verkehrt ist, da 1. wenn man sich schon als Politiker versteht (so wie es ja einige der Gal tun) sollte man doch wissen, dass zwischen beschlussfassung und ausführung ein Unterschied ist. Stupa als beschlussfassendes Organ ist dem ausführenden Organ (AStA) eben nicht höher gestellt (Gewaltenteilung!!! klingellingeling) und 2. reicht ein Blick in die Finanzordnung der Studierendenschaft um festzustellen, dass das Finanzreferat im Bereich Finanzen das höchste Organ in der verfassten Studierendenschaft ist.
    Aber solchen Blech gabs ja zu genüge letztes und auch davor das Jahr.
    Und ich hab eigentlich die Hoffnung aufgegeben das sich irgendeinmal was in der GAL ändert.

    Auch wenn Herr Stelter hier davon spricht das er trotz rechnerischer Mehrheit lieber mit den Jusos koalieren würde als mit RCDS und Lust, wird die Gal selbst wenn die Mehrheiten ausreichen sollten, wohl auch mit diesen koalieren müssen. Ich bin mir ziemlich sicher das die Gal alleine durch ihre politisch völlig dumme Öffenlichkeitsarbeit wieder keinen AStA mit den Jusos auch im kommenden Jahr stellen wird. Die Grünen werden wieder die AStA_Leute (selbst die Jusos die für sie gestimmt haben) mit Mist bewerfen und sich wundern warum keine mit ihnen koalieren will. Sie werden von ganz alleine dafür sorgen das der AStA zusammenhält. Aber diese Tatsache haben die Strategen der Grünen nie verstanden.
    Und aus Reaktion müssen sie dann mit dem RCDS koalieren und die Referenten in diesem AStA tun mir jetzt schon leid. Aber das es dafür rechnerisch reicht ist sowieso eher zu bezweifeln.

    Übrigens ist es Regel in der Politik dass die Führungsleute mit der Zeit von den eigenen Leuten abgesägt werden, sobald die (Partei) Liste feststellt dass sie oder ihre Aktivitäten die Gründe sind warum keine Regierungsverantwortung übernommen werden kann, da sie als Bremser der Verständigung und einer möglichen Zusammenarbeit wahrgenommen werden.

    Das Dilemma der Hochschulpolitik ist nur, dass die Zahl an Aktiven nicht ausreicht. Somit verbleibt die Hochschulpolitik im Würgegriff von Leuten, die man zur Schulzeit nicht mal zu Klassensprechern gewählt hätte selbst zu einem Zeitpunkt als sich kein anderer finden lies und die jetzt wegen einen dummen Zufall auch noch über sowas wichtigen wie den Haushalt entscheiden dürfen.

    Bis denn

  28. 28

    Björn Ruberg schrieb,

    23. September 2009 @ 11:46

    Ich finde es immer wieder lustig, dass mir vorgeworfen wird, mit Schmutz zu werfen – und eigentlich werde ich hier immer nur mit beleidigenden und verletzenden Aussagen bedacht.

    Ich werde wie üblich auf das ganze Zeug nicht eigehen und nur die Fakten korrigieren.

    Lieber “da wundert man sich doch”,

    es ist richtig, dass der Finanzreferent Beschlüsse mit einem Veto belegen kann und soll, wenn Haushaltstöpfe überzogen werden. Das heißt, wenn mehr aus dem Topf ausgegeben wird als drin ist, kann er sein Veto einsetzen. Im laufenden Haushalt wurden mindesten drei Haushaltstöpfe überzogen. Da hat er kein Veto eingesetzt. Er hat es nur in einem Fall eingesetzt – und zwar als noch 4000 Euro im Topf drin waren! Das kann ich, freundlich formuliert, nur als übereifrig bezeichnen.

    Zu den Hintergründen:
    Am 2.7. fasste das StuPa einen Beschluss, für ein Geburtstagsturnier des Debattierclubs ca. 2000 Euro als Ausfallbürgschaft zu gewähren. Das Geld sollte nur fällig werden, im Fall dass die VeFa diese Kosten nicht übernimmt. Das war unwahrscheinlich, die Veranstalter wollten aber mit der Planung loslegen.
    Der Beschluss wurde vom StuPa mit einfacher Mehrheit gefällt – dafür stimmten geschlossen die Oppositionslisten mit einzelnen Koalitionsparlamentariern – andere Koalitionsparlamentarier stimmten dagegen.

    Am 9.7.2009 teilte der Finanzreferent per Mail mit, dass er ein zuvor mündlich angedrohtes Veto gegen den Beschluss ausspricht. Er begründete das wie folgt (Zitat):
    “Die Gründe dafür sind, dass ich bei den derzeitigen Haushaltsstand das Risiko einer Belastung des Studierenden Projekte Topf nicht eingehen kann, da dadurch die Planungssicherheit und die Arbeit des Asta für die verbleibenden drei Monate zu stark eingeschränkt wäre.”

    Leider hat er dort keine Zahlen genannt. Aus nachfolgenden Zahlen (z.B. aus dem Nachtragshaushalt) war aber nachzulesen, dass selbst wenn die Ausfallbürgschaft fällig geworden wäre, noch 4000 Euro in dem Topf gewesen wären.
    Der Haushalt wurde durch den StuPa-Beschluss also NICHT ansatzweise überzogen.
    Weil der Finanzreferent aber meinte, der AStA solle in den folgenden drei Monaten noch mehr Geld ausgeben könnten, hat er einen Beschluss des StuPas mit einem Veto belegt.

    Ich finde, dass der Finanzreferent hier nicht seiner Finanzaufsicht nachgekommen ist. Anstatt einen Beschluss des StuPas aufzuheben, hätte er im Fall des Falls in den nächsten drei Monaten die Ausgaben des AStAs einschränken müssen. Wenn das StuPa als das Kontrollorgan des AStAs entscheidet, dieses Geld ausgeben zu wollen, dann kann es nicht sein, dass der AStA dagegen ein Veto einlegt, weil er findet, dass er dann nicht mehr genug Geld ausgeben kann.
    Das StuPa hat auf jedenfall das Vorrecht zu entscheiden, wohin die Gelder gehen. Nicht der AStA. Und wenn das StuPa per Mehrheit entscheidet, dass sie auf jedenfall dieses Projekt unterstützen wollen, dann ist das so.

    Ich finde es daher merkwürdig, dass die Koalitionsparlamentarier (oder zumindest einige) lauten Beifall geklatscht haben, als der Finanzreferent ankündigte, wieder so handeln zu wollen. Das kommt ja einer Selbstentmündigung gleich.

    Derartige Dinge muss man übrigens kritisieren dürfen. Da die VeFa am Ende dem Antrag zugestimmt hat, war zum Glück der einzige Schaden, dass die Organisatoren mit dem Planen noch zwei Wochen länger warten mussten. Andernfalls hätte ich das Vorgehen auch noch sehr viel lauter kritisiert. Und natürlich gehört sowas auch in einen Bericht.

    Den Bericht habe übrigens nicht ich geschrieben, sondern jemand aus der jungen GAL-Generation. Wer möchte, kann ihn auf der GAL-Seite nachlesen.

  29. 29

    Ingo schrieb,

    23. September 2009 @ 12:17

    Ach,

    die ganze Sache um den Antrag des Debattierclubs war doch ein abgekartertes Spiel, um die Koalitionslisten und den Juso-Finanzer politisch vorzuführen. Es war doch schon längst klar, dass die VeFa den Debattierclub unterstützt, obwohl er in diesem Jahr schon das meist begünstigste Studierendenprojekt war. Der Juso-Finanzer wollte in Kenntnis der längst verabredeten VeFa-Entscheidung nur ein Finanzchaos verhindern!

    Außerdem habe ich Dich und andere GAL-Mitglieder gesehen, wie Ihr die den Antrag des Debattierclubs betreffende anonyme Hetzschrift mit den geklauten Logos von Jusos, Beat und shine UP gegen den Juso-Finanzer und die linken Listen in Griebnitzsee verteilt habt…

    Das zum guten Stil der GAL und Dir: einfach nur erbärmlich!

    So Leute wie Du sollten nie mehr Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen! Die Studierendenschaft sollte nicht weiter von Dir für Deine politischen Spielchen mißbraucht werden! Lass mal bitte neue Leute ran!

  30. 30

    Björn Ruberg schrieb,

    23. September 2009 @ 13:50

    Lieber Ingo,

    ich weiß, dass ich an allen möglichen Orten gesehen werde. Soll ja auch in Golm Plakate abgerissen haben. Dabei war im Wahlkampf nur einmal in Golm – drei Stunden vor Schluss der Wahllokale.

    Ich habe diesen Flyer nicht erstellt, nicht verteilt und habe auch sonst nichts damit zu tun gehabt. Dass ich die verteilt haben soll ist eine glatte Lüge. Auch niemand sonst von der GAL hatte was damit zu tun. Das ist eine widerwärtige Unterstellung. Bitte beweise derartiges oder gebe wenigstens deine Identität preis. Ich fand den Flyer übrigens nicht gut und kontraproduktiv – umso mehr ärgern mich solche Unterstellungen.

    Hinter dem Antrag ein Intrige zu sehen, ist ebenfalls eine paranoide Unterstellung. Dass die VeFa dem Antrag mit großer Wahrscheinlichkeit zustimmen würde, war bei Beschluss im StuPa allen klar. Umso weniger gab es einen Grund, ein Veto dagegen einzulegen. Insbesondere nicht mit der vorgebrachten Begründung.

    Dieser Beitrag da eben bestärkt mich in dem Verdacht, dass hinter dem Veto keinen finanziellen Gründe standen, sondern die Tatsache, dass der Antrag im wesentlichen von der Opposition durchgebracht wurde. Ich stelle aber klar, dass das nur ein Verdacht ist, den ich nicht beweisen kann. Die Fakten habe ich oben geschrieben.

    Insgesamt wünsche ich mir abermals, dass die wilden Vorwürfe gegen mich und die GAL mal mit sowas wie Fakten hinterlegt werden. Es sind immer wieder nur Unterstellungen – und in diesem Fall sogar Lügen .

  31. 31

    Christian Schäfer schrieb,

    23. September 2009 @ 16:48

    Zum StuPa-Bericht : die GAL berichtet aus ihrer Perspektive von der Sitzung. Das ist keine prophetische Verkündung der Wahrheit, sondern natürlich eine gefärbte Sicht. Ich hoffe doch aber sehr, dass jeder der es irgendwie an die Uni schafft, in der Lage ist einen Beitrag der auf der Homepage einer politischen Gruppe ist entsprechend zu bewerten.

    Zum Finanzer-Veto : es gibt zu diesem Thema ganz offensichtlich zwei Meinungen. Das ist legitim und das Glück der Demokratie. Die GAL deutet in ihrem Bericht (selbstverständlich) mehr die eigene Position an. Die Kritik bleibt (meines Erachtens) sachbezogen und begründet. Es bleibt dann aber selbstverständlich jedem überlassen, wie er selbst zu dieser Frage steht.

    Zur Öffentlichkeitsarbeit : ob StuPa-Bericht oder Pressemitteilung, ich denke es ist wichtig eine Öffentlichkeit zu schaffen. Auch die GAL darf das. Natürlich gilt auch hier : Verfasser eines Artikels müssen immer berücksichtigt werden. Wenn Frau Merkel Atomkraft toll findet, ist das nicht Deutschlands Meinung und genauso wenig ist eine Aussage der GAL für die ganze Studierendenschaft gültig.

    Zu schwarz-grün : unser Ziel ist es im AStA Verantwortung zu übernehmen. Die Zahlenspiele erinnern mich an Westerwelles Rote-Socken-Story. Nur weil es rechnerisch für Rot-Rot-Grün reicht, heißt das doch nicht gleich, dass diese Koalition auch politisch möglich ist! Genauso verhält es sich hier. Es gibt deutliche Differenzen in zentralen Fragen zwischen GAL und RCDS, die eine Zusammenarbeit sehr sehr sehr schwer machen, meine persönliche Meinung.

    Zu “Lass mal bitte neue Leute ran” : schon geschehen. Ein Björn oder Jürgen hat nicht den Hauch einer Sekunde als Referent zur Diskussion gestanden, sondern ausschließlich(!) Leute die maximal 1 Jahr dabei sind (Ausnahme Andreas, aber der kandidiert ja für die stALin). Das ist definitiv nicht in allen HSG so…

  32. 32

    da wundert man sich doch schrieb,

    23. September 2009 @ 18:00

    Guten Tag,

    Diese Erklärungen von Björn Ruberg sind völlig unzureichend und völlig verkehrt. Wenn der Finanzreferent sagt, er legt sein Veto ein gegen ein Beschluss des Stupa, weil eben die Mittel noch für ein paar Monate reichen müssen und der Debattierclub bereits mehrere tausende Euro bekommen hat, dann ist das völlig zulässig. Nach Herrn Rubergs argumentation könnte das Stupa alles auf einmal zu Beginn des HHJ verballern und erst wenn alles weg ist kann der Finanzreferent eingreifen. Was für ein Unsinn. Natürlich muss der Finanzreferent vorher schon eingreifen, sonst läuft die Studierendenschaft Gefahr Ausgaben wie z. B. Studentische Projekte eben nicht über das ganze Jahr fördern zu können. Es liegt sogar strikt im Aufgabenbereich die Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Und wie Herr Ruberg richtig festgestellt hat, war das Anfang Juli und das HHJ endet am 30.September also fast 3 Monate vorher. Und er hat nur noch 4000 € und soll nun zugucken wir die Hälfte der 2000 € rausgehen?
    Das Schlimme daran ist, dass das Protokoll suggeriert, das das Einlegen des Vetos vom Finanzreferent illegal war, ja man hört die Vorwurf des antidemokratischem Verhaltens heraus. Offesichtlich verstehen Herr Ruberg und der Protokollant nicht verstanden, dass der Finanzreferent laut Finanzordnung das höchste Organ der Studierendenschaft im Bereich Finanzen ist. Das ist keine große dialektische Leistung, wenn man folglich sagt das, das Stupa es demzufolge nicht sein kann.
    Nun bleibt letztlich die Frage übrig ob Herr Ruberg oder der Protokollant 1. es nicht besser wissen (Ordnungen der verfassten Studierendenschaft nicht kennen und demzufolge die einzelnen Komptenzen nicht) und daher falsches Verhalten des Finanzreferenten unterstellen (also der Finanzreferent hätte sein Veto nicht einsetzen dürfen, weil das Stupa ja höher gestellt ist als der Finanzreferent) oder Sie falsches Verhalten mit völliger Absicht suggerieren.
    Vielleicht begreift Herr Ruberg und der Rest der GAL mal, das die Unterstellungen aus einer völlig verkehrten Argumentation, sei es aus völliger Absicht oder Unkenntnis (oder Inkompetenz) die Erklärung ist warum die Grünen eine Popularität bei vielen Aktiven hat wie Erika Steinbach bei den Polen. Und sie nicht in der Lage sind Mehrheiten zu finden, was eben das Wesen des Politischen ist um möglichst ein großes Mass an eigenen Forderungen umsetzen zu können.
    Leid tun mir die pragmatischen Leute in der GAL (vorallem die Neuen). Aber wie Herr Ruberg schon angedeutet hat (mit dem Hinweis er hätte das Protokoll nicht verfasst), geht es wohl auch dieses Jahr so weiter.
    Und zum Thema Beleidigung sollten die Strategen von der Gal mal ganz ruhig sein.

    Was mich aber am meisten interessiert ist, die Frage wem der öffentliche Heckmeck nutzt. Nutzt es der verfassten Studierendenschaft nach außen als verstritten wahrgenommen zu werden? Oder was glaubt die GAL durch ihre Veröffentlichungen zu erreichen. Was hat sie überhaupt im vergangenen Jahr dadurch erreicht?
    Im Grunde genommen nichts, der AStA hat sein Verhalten nicht geändert. Das ganze Topedieren und Verleugnen des AStAs hat keinen Erfolg gebracht. Die Gal konnte nicht ein einzigen inhaltlichen Punkt umsetzen. War man bei den Grünen wirklich so naiv zu glauben das man durch den Mistblock wie Watch-Your AStA das Verhalten der AStA referenten beeinflussen würde? Haben die Pressemitteilungen wirklich dazu geführt das der AStA Anträge ablehnte die er vorher zugestimmt hatte? Nein!! Ganz im Gegenteil es hat nur den Zusammenhalt gestärkt. Und nach außen? Wird die Studierendenschaft als verstritten wahrgenimmen! Eine gute Grundlage um eigene Forderungen umzusetzen ist das nicht.
    Etwas grundsätzliches zu der Pressemitteilungen der Grünen. Sie haben sich fast ausschließlich gegen den AStA gerichtet. In nicht einer hatte man sich gegen Entscheidungen oder zu Missständen der Uni positioniert.
    Das ist die Arbeit der größten Hochschulgruppe an dieser Uni.
    Da kann man mal Fragen was die Gal überhaupt will?
    Den eigenen Vertretern das Leben schwer machen? Ja. Misstände an der Uni zu kritisieren? Nein. Das geht auch nicht schließlich war ihr Studentischer Senat Angestellter im Präsidium.
    Umgangssprachlich kann man die Tätigkeit der Gal als “Nestbeschmutzerei bezeichnen”, den eigenen Vertretern die letztlich auch ihre Positionen vertritt öffentlich zu demontieren und sich aber gleichzeitig nicht mal dazu äußern das diese Uni Kapazitätsprobleme hat, das Studiengänge gestrichen werden usw.. Aber das in meinen Augen krasseste ist, dass eine Grüne-Hochschulgruppe nicht mal den Arsch in der Hose hat und kritisiert das die Uni mitlerweile mit dem Rüstern von EADS und der Bundeswehr zusammenarbeitet. Absolut jämmerlich.

    Bis denn

  33. 33

    Marcel schrieb,

    23. September 2009 @ 19:01

    Mal ein Kompliment an die GAL…
    Die wya-Seite ist wirklich weiterhin abgeschaltet und der Cache funktiert auch nicht mehr.
    Unglaublich, geht das doch, ja?! Wäre ja wirklich überraschend, wenn das weiterhin so bleibt.

    Andererseits habe auch ich einen Menschen der GAL gesehen, der in Griebnitzsee die blöden Finanzer- und Alle-Links-Flyer an die Pinnwände gehängt hat.
    Sehr unschön!

    Aber vielleicht tut sich ja doch was, wenn sich einige Neuere der GAL auch weiterhin aktiv einbringen. So z.B. wohl bei der offenen fzs-Diskussion am Sonntag (wenn auch nur kurz).

    Vielleicht kann man sich ja wieder auf inhaltliche, aber konstruktive Auseinandersetzungen konzentrieren und nicht unsegliche Scheingefechte über das meistgeförderste Studi-Projekte der letzten beiden Jahre aus dem mail-Archiv zaubern.

    Vielleicht läuft die Diskussion im StuPa und hier dann auch mal anders und die GAL-Protokolle sehen dann mehr nach kritisch-konstruktiver Betrachtung als nach einer ständigen Anklage aus.

  34. 34

    Christian Schäfer schrieb,

    23. September 2009 @ 19:50

    Das Wort “Protokoll” bzw. “Protokollant” für die StuPa-Berichte ist sehr sehr ungeschickt gewählt. Protokoll suggeriert eine neutrale Punkt-für-Punkt Niederschrift, was die Berichte weder sind noch sein wollen. Vielmehr handelt es sich um kommentierte und durchaus subjektive Berichte. Also bitte sprecht von Berichten und Berichtenden.

    Was die Flyer angeht : wenn jemand von der GAL diese verteilt haben sollte (was ich persönlich weiterhin sehr bezweifle), so tat er dies ohne Rücksprache und definitiv nicht im Einverständnis mit der Gruppe.

    Und bei Watch-Your-AStA bitte auch immer berücksichtigen, dass zwar GAL-Mitglieder dort aktiv sind, aber keineswegs “die” GAL. Die meisten haben ganz im Gegenteil überhaupt keinen Bezug zu Watch-Your-AStA.

  35. 35

    Björn Ruberg schrieb,

    23. September 2009 @ 20:33

    Es ist traurig, wieviel blinden Hass es hier gibt. Ich werde die Vorwürfe abermals der Reihe nach durchgehen und entkräften.

    -> “Wenn der Finanzreferent sagt, er legt sein Veto ein gegen ein Beschluss des Stupa, weil eben die Mittel noch für ein paar Monate reichen müssen und der Debattierclub bereits mehrere tausende Euro bekommen hat, dann ist das völlig zulässig.”

    So hat der Finanzreferent das nicht begründet. Viel mehr gebt ihr immer offener zu, dass diese Entscheidung des Finanzers NICHT mit der Haushaltslage zu begründen war, sondern mit einer politischen Wertung! Diese vorzunehmen ist Aufgabe des StuPas – sie ist nicht vom Finanzreferenten zu diktieren.

    -> “Nach Herrn Rubergs argumentation könnte das Stupa alles auf einmal zu Beginn des HHJ verballern und erst wenn alles weg ist kann der Finanzreferent eingreifen.”

    Das StuPa beschließt den Haushalt und verfügt über die Ausgaben. Du beschreibst hier einen interessanten Fall – der aber nichts mit dem Vorfall zu tun hat. Die Finanzen der Studierendenschaft waren nicht gefährdet. Das wird von euch zugegeben. Wenn gegen das Projekt aus rein politischen Gründen Einspruch erhoben wurde, so kann man hier nachdenken, ob es einen Machtmissbrauch gab.

    -> “Und wie Herr Ruberg richtig festgestellt hat, war das Anfang Juli und das HHJ endet am 30.September also fast 3 Monate vorher. Und er hat nur noch 4000 € und soll nun zugucken wir die Hälfte der 2000 € rausgehen?”

    Leider falsch. Im Topf waren 6000 Euro. Selbst im Falle der Bezahlung des Projekts wären es noch 4000 gewesen. Das ist kein großer Puffer – aber ausreichend in den Semesterferien. Der AStA hat im Jahr offensichtlich zuviel Geld ausgegeben. Da ist doch das Problem! Es ist völlig legitim, dass das StuPa eine Priorisierung für die Ausgabe der verbleibenden Gelder vornimmt. Das ist eine politische Entscheidung, die nicht vom Finanzreferenten im Rahmen seiner Finanzaufsicht zu treffen ist.

    -> “Das Schlimme daran ist, dass das Protokoll suggeriert, das das Einlegen des Vetos vom Finanzreferent illegal war, ja man hört die Vorwurf des antidemokratischem Verhaltens heraus.”

    Ein illegales Veto wäre nicht gültig. Hier wurden aber meines Erachtens durchaus die Rolle des Parlaments missverstanden. “Antidemokratisch” ist deine Formulierung dafür – meine nicht.

    -> “Offesichtlich verstehen Herr Ruberg und der Protokollant nicht verstanden, dass der Finanzreferent laut Finanzordnung das höchste Organ der Studierendenschaft im Bereich Finanzen ist.”

    Jepp, ich bin dumm. Festzuhalten bleibt, dass der Finanzreferent die Finanzen beaufsichtigt – nicht die Vergabepolitik.

    -> “Und zum Thema Beleidigung sollten die Strategen von der Gal mal ganz ruhig sein.”

    Hmm, ich habe Dich bisher nicht beleidigt. Du hast aber einen äußerst beleidigenden Tonfall mir gegenüber, Komisch, oder?

    -> “Was hat sie überhaupt im vergangenen Jahr dadurch erreicht? Im Grunde genommen nichts, der AStA hat sein Verhalten nicht geändert.”

    Das ist in der Tat sehr traurig. Ich meine aber kleine Verbesserungen zu erkennen. Die Summe des Geldes, das in fragwürdige Projekte geflossen ist, ist im Vergleich zum AStA davor niedriger gewesen. Damit war noch nicht alles gut, aber schonmal etwas besser.

    -> “War man bei den Grünen wirklich so naiv zu glauben das man durch den Mistblock wie Watch-Your AStA das Verhalten der AStA referenten beeinflussen würde?”

    Der “Mist-Blog” war kein Projekt der GAL sondern vor allem von mir. Mir ist klar, dass ihr Kritik nicht mögt. Das erleben wir hier ja.

    -> “Und nach außen? Wird die Studierendenschaft als verstritten wahrgenimmen! ”

    Das ist sie ja irgendwie auch.

    -> “Eine gute Grundlage um eigene Forderungen umzusetzen ist das nicht.”

    Nein. Aber wenn ihr mit Vetternwirtschaft, Klüngel und diktatorischen Maßnahmen aufhört, dann könnte sich ja auch mal was ändern. Kann ja wohl nicht sein, dass wir den Mund halten sollen, während solche Dinger laufen. Das ist nicht mit meinem Demokratieverständnis in Einklang zu bringen.

    -> “Etwas grundsätzliches zu der Pressemitteilungen der Grünen. Sie haben sich fast ausschließlich gegen den AStA gerichtet. In nicht einer hatte man sich gegen Entscheidungen oder zu Missständen der Uni positioniert.”

    Ach nein? Wie wäre es mit diesen hier:
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/66/mitteilung/PM:-Kein-Berliner-Begr%C3%BC%C3%9Fungsgeld-f%C3%BCr-Studierende-brandenburgischer-Universit%C3%A4ten/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/75/mitteilung/Gr%C3%BCne-Hochschulgruppe:-Wanka-und-Platzeck-m%C3%BCssen-sich-gegen-Studiengeb%C3%BChren-aussprechen/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/76/mitteilung/Uni-Potsdam-braucht-mehr-Studienpl%C3%A4tze—nicht-nur-mehr-Studis/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/78/mitteilung/Gr%C3%BCne-Hochschulgruppe:-SPD-und-CDU-treiben-Hochschulen-ins-Chaos-/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/89/mitteilung/Unterfinanzierung-der-Hochschulen-nicht-l%C3%A4nger-hinnehmbar/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2009

    Und hier welche aus der vorletzten Legislatur:

    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/56/mitteilung/Gr%C3%BCne-Hochschulgruppe-zur-Reform-des-Pr%C3%BCfungswesens-an-der-Uni-Potsdam/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/45/mitteilung/Studierendenparlament-fordert-%22R%C3%A4ume-der-Stille%22-an-der-Uni-Potsdam/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/41/mitteilung/Ministerin-Wanka-will-Langzeitstudierende-per-Gesetz-abschaffen/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2008
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/30/mitteilung/PM:-Neue-Radwege-in-den-Schlossg%C3%A4rten/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2007
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/20/mitteilung/Gr%C3%BCne-Hochschulgruppe-Potsdam-erreicht-Umdenken-in-der-Universit%C3%A4tsleitung/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2007
    http://www.stud.uni-potsdam.de/~gal/index/17/mitteilung/Pressemitteilung:-Gr%C3%BCne-Hochschulgruppe-kritisiert-Platzmangel-an-der-Universit%C3%A4t-Potsdam/MODE=0&ADMINMODE=&ID2=2007

    Sind meines Erachtens mehr kritische Pressemitteilungen, als sie irgendeine andere Hochschulgruppe raus gegeben hat.

    -> “Umgangssprachlich kann man die Tätigkeit der Gal als “Nestbeschmutzerei bezeichnen”, den eigenen Vertretern die letztlich auch ihre Positionen vertritt öffentlich zu demontieren und sich aber gleichzeitig nicht mal dazu äußern das diese Uni Kapazitätsprobleme hat,”

    Also, oben findest du eine PM zu Kapazitätsproblemen. In der Legislatur davor haben wir auch einiges gemacht.
    Du lässt hier aber recht schön eine dikatorische Einstellung durchscheinen. Die gesamte Opposition, egal wie sie politisch ausgerichtet ist, kritisiert bei Euch Vetternwirtschaft und Klüngel. Aktivität gegen die knappe Mehrheit im StuPa als “Nestbeschmuterei” zu bezeichnen, halte ich für anmaßend – und in diesem Fall tatsächlich antidemokratisch. Beänstigend.

    -> “Andererseits habe auch ich einen Menschen der GAL gesehen, der in Griebnitzsee die blöden Finanzer- und Alle-Links-Flyer an die Pinnwände gehängt hat.
    Sehr unschön!”

    Hmm… ich habe in Griebnitzsee an einer Pinnwand mal ein GAL-Plakat aufgehängt. Dafür habe ich Plakate zu zurückliegenden Veranstaltungen entfernt und andere Zettel umgehängt, damit Platz ist. Dabei habe ich auch diesen Flyer verschoben. Natürlich schmeiße ich ihn nicht weg – genausowenig wie die Blätter der politischen Konkurrenz (die habe ich deswegen aber auch nicht erstellt oder verteilt). Ich habe sie lediglich neu angeordnet, damit alle Platz haben.

    Aber schon beeindruckend, wie gut die Überwachung an der Uni schon funktioniert. Und auch hier geraten wegen sowas Unschuldige unter Verdacht. Mensch, Mensch. Das funktioniert ja schon im Kleinen.

  36. 36

    Peter schrieb,

    24. September 2009 @ 21:53

    Auch ich habe gesehen, wie Björn, der mir wohl bekannt ist, Flyer gegen den Juso-Finanzer verteilt hat.

    Auch Plakate gegen die linken Listen wurden von ihm aufgehangen!

    Ein bischen mehr Ehrlichkeit, wenn man schon so austeilt!

  37. 37

    Björn Ruberg schrieb,

    24. September 2009 @ 23:08

    Das ist gelogen oder halluziniert. Ich habe diese Flyer nicht verteilt, noch Plakate aufgehängt. Mensch, kommt ihr eigentlich gar nicht mehr klar? Die Dinger wurden nur an einem Tag verteilt – die lagen schon aus bevor ich überhaupt am Campus war. Ich fand die Flyer selbst wenig gelungen.
    Ich habe die Flyer a) sichtbar in der Mensa gelesen und einmal b) an einer Pinnwand neu angeordnet, um dort ein GAL-Plakat unter zu bringen. All das habe ich auch mit Flyern und Plakaten von Jusos und Beat getan – trotzdem wird mir wohl keiner unterstellen die verteilt zu haben.

    Warum gebt ihr eure Identität eigentlich nicht preis, wenn ihr mir schon unterstellt, ich würde lügen? Oder wie wäre es mit einem Beweisfoto, die Überwachung meiner Aktivitäten in der Uni ist ja schon ausgeprägt genug.

    Was soll ich denn sonst noch alles getan haben? Kommt, raus damit, ich bin gespannt. Das artet hier eh immer mehr zur Hetze aus.

    Meine Antwort auf Beitrag 32 hängt übrigens in der Moderation fest – musste darin ja die ganzen Uni kritischen GAL-Pressemitteilungen verlinken, die es ja angeblich nicht gibt.

  38. 38

    da wundert man sich doch schrieb,

    25. September 2009 @ 11:42

    So hat der Finanzreferent das nicht begründet. Viel mehr gebt ihr immer offener zu, dass diese Entscheidung des Finanzers NICHT mit der Haushaltslage zu begründen war, sondern mit einer politischen Wertung! Diese vorzunehmen ist Aufgabe des StuPas – sie ist nicht vom Finanzreferenten zu diktieren.

    Das sieht er bestimmt anders!

    Das StuPa beschließt den Haushalt und verfügt über die Ausgaben. Du beschreibst hier einen interessanten Fall – der aber nichts mit dem Vorfall zu tun hat. Die Finanzen der Studierendenschaft waren nicht gefährdet. Das wird von euch zugegeben. Wenn gegen das Projekt aus rein politischen Gründen Einspruch erhoben wurde, so kann man hier nachdenken, ob es einen Machtmissbrauch gab.

    ->Jetzt ist das schon Machtmissbrauch.

    Jepp, ich bin dumm.

    ->Vielleicht. Politisch zumindest untragbar.

    Der “Mist-Blog” war kein Projekt der GAL sondern vor allem von mir. Mir ist klar, dass ihr Kritik nicht mögt. Das erleben wir hier ja.

    -> Es war eine einzige Defarmierungskampagne! Und einfach nur abartig.
    Und du meinst das fällt nicht auf deine Liste zurück? Stimmt und Aussagen von Kandidat XYZ bei Bundestags und Landtagswahlen fällt auch nicht auf seine Partei zurück? “Was für ein Politikverständnis!”

    Hmm, ich habe Dich bisher nicht beleidigt. Du hast aber einen äußerst beleidigenden Tonfall mir gegenüber, Komisch, oder?

    Sicher?

    Ach nein? Wie wäre es mit diesen hier:

    ->Wow tatsächlich eine Nachricht die sich gegen das Handeln der Uni-Leitung richtet. Wahnsinn in einem ganzen Jahr.
    Ich möchte mich jetzt bei dir entschuldigen! Ich hatte wirklich unrecht. Aber wo ist das Thema Bundeswehr (nicht vergessen du bis Grün, jedenfalls glaubst du das zu sein) oder Schließung Kunststudiengang ist da die Politik auch dran schuld? Wie ist es mit der der Zugangsvorraussetzung für MA (nicht wichtig genung?)?

    Nein. Aber wenn ihr mit Vetternwirtschaft, Klüngel und diktatorischen Maßnahmen aufhört, dann könnte sich ja auch mal was ändern. Kann ja wohl nicht sein, dass wir den Mund halten sollen, während solche Dinger laufen. Das ist nicht mit meinem Demokratieverständnis in Einklang zu bringen.

    ->___Diktatorische Maßnahmen_____. Oh mein Gott. Liest ihr das liebe Jusos? Und mit dem wollen einige von euch zusammenarbeiten?

    Siehst du Björn darum seit ihr seit 3 Jahren in der Opposition. Und wenn ihr so weiter macht auch noch ein viertes Jahr. Ich glaub das ändert sich erst wenn du nicht mehr da bist.
    Denk einfach mal darüber nach und auch warum du eben hier von so vielen Menschen angefeindet wirst.

  39. 39

    Björn Ruberg schrieb,

    25. September 2009 @ 18:07

    Du kriegst wohl wirklich keine Argumentation hin, ohne mich persönlich anzugreifen.

  40. 40

    Mathias schrieb,

    25. September 2009 @ 19:32

    Als Antragssteller für den Debattierclub möchte ich an dieser Stelle mal hinweisen, dass der Vefa-Antrag gar nicht vorher verabredet sein kann und somit nicht sicher war, ob er durchkommt:

    1. Ist die Vefa vom Asta unabhängig oder sollte es sein und auch der Asta würde sich sicherlich dagegen verwehren, dass er die Vefa Beschlüsse bestimmen kann
    2. Saßen in der Vefa-Sitzung Leute, die den Antrag zum ersten Mal gesehen hatten – wie sollte das also verabredet gewesen sein, wo doch niemand wußte, wer in der Vefa-Sitzung abstimmt?
    3. Wurde wir als Debattierclub viele Wochen hin und her geschickt, erst wollte das Vefa-Präsidium nämlich unseren Antrag nicht sondern hat ihn ans Stupa verwiesen, mehrfach.

    Natürlich hat Stefan, der Juso FInanzer in der Vefa-Sitzung darum gebeten, dass der Antrag positiv beschieden wird, aber ob das so gut ankam (ich mein, niemand läßt sich gern unter Druck setzen)

    Ansonsten lade ich alle Beteiligten gerne mal zu uns ein, Ab mitte Oktober Raum 321 Haus 1 in Griebnitzsee. Offensichtlch gibt es einigen Nachholbedarf im sachlichen Diskutieren ohne persönliche Anfeindungen, kann man prima bei uns üben, aber Obacht: Die eigene Meinung bleibt da nie unwidersprochen.

  41. 41

    Tamás schrieb,

    19. November 2009 @ 15:33

    Wieder was gelernt: Das Verhältnis der GAL zu den Aktiven in der Studierendenschaft ist gleich dem Verhältnis von Erika Steinbach zu Polen. Punktlandung im Kommentar 32 – wer auch immer das geschrieben hat.

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