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13. AStA gewählt

Das StuPa tagte, zwar ohne öffentliche Einladung aber dennoch gut besucht, und nach 21 Personenvorstellungen in 4 Stunden Sitzungszeit (also gegen 23.30 Uhr) wählte es den 13. AStA der Uni Potsdam:

  • Finanzen: Stefan Morgenweck (JuSos)
  • Geschlechterpolitik: Vicky Kindl (listenlos)
  • Öffentlichkeitsarbeit: Mandy Joachim (listenlos)
  • Koreferat Öffentlichkeitsarbeit: Tamás Blénessy (Beat!)
  • Verkehr: Daniel Sittler (ShineUP)
  • Koreferat Ökologie: Simon Wohlfahrt (listenlos)
  • Gremienarbeit: Diana Mogelnitzki (JuSos)
  • Koreferat Gremien und Vernetzung: Janosch Rassmann (ShineUP)
  • Hochschulpolitik: Katja Klebig (ShineUP)
  • Koreferat Campuspolitik: Franz-Daniel Zimmermann (ShineUP)
  • Kultur: Mario Waschk (Beat!)
  • Koreferat Campusleben: Christin Wiech (listenlos)
  • Ausländische Studierende: Pierre Vicky Sonkeng Tegouffo (JuSos)
  • Koreferat Antifaschismus/Antirassismus: Lars Neumann (Beat!)
  • Kulturzentrum: Jens Gruschka (Beat!)
  • Koreferat Bildungspolitik: Susanne Eckler (Beat!)
  • Sozialpolitik: Enrico Schicketanz (JuSos)
  • Koreferat Sozialpolitik: Malte Jacobs (JuSos)


Den Vorstand bilden Katja Klebig, Mario Waschk und Stefan Morgenweck.

Neben den Vorschlägen der JuSo/Beat!/ShineUP-Koalition gab es noch drei Gegenkandidaten, die sich aber nicht durchsetzen konnten:

  • Genderreferat: Andreas Kellner (studentische alternative Linke)
  • HoPo-Referat: Jakob Weißinger (GAL)
  • Kulturreferat: Hanno Fietz (GAL)

Zwischenfälle gab es bei der Wahl des HoPo-Referats, das nach drei Wahlgängen mit nur 13 Stimmen (einfache Mehrheit) gewählt wurde, sowie beim Koreferat Öffentlichkeitsarbeit, bei dem erst ein zweiter Wahlgang die absolute Mehrheit brachte. — An der Fraktions- und Koalitionsdisziplin muss also noch gearbeitet werden …

26 Kommentare »

  1. 1

    Fipp Tehler schrieb,

    16. September 2009 @ 10:02

    Änderungsantrag: Ersetze „Hanna Fietz (GAL)“ durch „Hanno Fietz (GAL)“.
    Begründung: Die betreffende Person hat unter Eid versichert männlichen Geschlechts zu sein und deshalb von seinen Eltern vorausschauend mit einem entsprechenden Vornamen versehen geworden zu sein. (!=„A boy named Sue“).

  2. 2

    kupfersee schrieb,

    16. September 2009 @ 11:15

    Danke für den Hinweis, hab ich korrigiert.

  3. 3

    Katharina schrieb,

    16. September 2009 @ 16:59

    Und gibt es auch gleich mehr Geld für mehr Referenten?

    Ansonsten: Viele Köche…

  4. 4

    Marcel schrieb,

    16. September 2009 @ 18:16

    Also ich wünsche dem neuen AStA-Team einfach mal alles Beste!

    Geben wir ihnen doch erst ein bißchen Zeit, davor wieder alle die großen Kritik-Keulen herausholen. Vielleicht kann dieses Jahr die Kritik ja auch mal hilfsreich und konstruktiv sein, und NICHT darauf ausgerichtet zu zeigen, welch toller Hecht man selber ist/war?
    In den Kommissionen müssen/sollten die sogenannte Koalition und die Opposition doch eh im Interesse aller Studierenden zusammenarbeiten!

    Also warum nicht mal “einen fairen Umgang wagen”?!

    Und zur ledigen Geldfrage:
    soweit ich weiß wurden die Satzungs-gemäßen 15% der Haushalt nicht voll erreicht, aber fast.
    Soll nun wohl 325€ pro REFERAT geben, nach Adam Riese und Eva Zwerg macht das bei 18 ReferentInnen durchschnittlich 180€ pro REFERENTin, was dann die niedrigste mir jemals bekannte Aufwandsentschädigung ist.

    Also haben wir wohl viele idealistische Köchinnen und Köche bekommen!
    Zum Geld “verdienen” geht hoffentlich auch keiner in den AStA.

  5. 5

    Björn Ruberg schrieb,

    16. September 2009 @ 20:23

    Liebe Katharina,

    ich gebe mal einfach die Fakten rein.

    Die Aufwandsentschädigung für den AStA wurde wieder erhöht, so wie es diese Koalition seit ihrem bestehen jedes Jahr tut. Dieses Mal ging es von 300 auf 325 Euro rauf. Der Haushaltstopf “AStA-Aufwandsentschädigungen” wird daher auf 39000 Euro ansteigen. Vor dieser Koalition lag er noch bei 29000 Euro. Auch wenn dieser Fakt (wie von meinem Vorschreiber) nicht so gerne erwähnt wird, steht dennoch fest, dass für diesen AStA wiederum erheblich mehr Geld ausgegeben wird.

    Nach meiner Rechnung ist das auch das genaue Maximum der möglichen Aufwandsentschädigung. Die Satzung erlaubt maximal 15% aus den Einnahmen der Studierendenschaft. Diese betragen 260.000 Euro. Die 39.000 Euro sind exakt das maximal mögliche. (Marcel, ich weiß nicht was du da rechnest, um anderes zu behaupten. Kannst es mir aber gerne erklären)
    Die Erhöhung beschränkt sich also auf 10%, nicht etwa weil die AStA-Leute so idealistisch sind, sondern weil die Satzung einfach nicht mehr erlaubt.

    Dass ständig behauptet wird, die AStA-Aufwandsentschädigung würde sinken, finde ich lustig. Immerhin wird die selbe Arbeit ja auch von immer mehr Leuten gemacht. Und in der Summe steigt die AE erheblich.
    Zu behaupten, die AE würde sinken, ist als wenn man als Firmen-Vorstand erst etliche neue Manager einstellt, ihnen dann das Gehalt etwas senkt und dann behauptet, man würde die Managementkosten senken.

    Jetzt gehe ich mal über von der Faktenlage zu meiner persönlichen Meinung:

    Der AStA wächst jedes Jahr, genauso das Geld, das er uns kostet. So bekommen mehr Leute Geld und Posten – mehr Arbeit wird aber nicht geleistet. Das geht eher abwärts.

  6. 6

    Christian schrieb,

    16. September 2009 @ 21:48

    Danke für das Omen, Herr Vorstands-Vorsitzender!

    Ich fand den Ansatz von Marcel genau richtig.
    Lasst die Menschen doch erstmal ihre Arbeit anfangen und nicht keine 24h später schon gleich “böse Prophezeiungen” ausstoßen!

    Weiß auch nicht was das mit “dieser Koalition” soll…
    die hat sich ja in den letzten 2,5 Jahren doch immer wieder verändert, aber man kann das natürlich auch weiterhin alles in einem Topf schmeißen, ist ja auch viel bequemer fürs einige Schwarz-Weiß-Schema.

    Ich freue mich, dass dieser AStA viel mehr Bereiche angehen will, als der letzte. Die Leute haben doch einen höchst motivierten und engagierten Eindruck gemacht.
    Dass die GAL auch fast 2 Monate nach der Wahl nur 3 Referenten für einen AStA gefunden hat, spricht ja auch Bände.

    Aber was solls… hören wir doch endlich mit diesem blöden schmutzige Wäsche waschen auf, und geben den Menschen einmal ne Chance ihre Vorstellungen zu verwirklichen.
    Warum können wir sie nicht mal gemeinsam unterstützen?

  7. 7

    Katharina schrieb,

    17. September 2009 @ 01:31

    ich frag mich, warum da überhaupt Aufwandsentschädigung gezahlt werden muß? Welchen Aufwand haben die leute denn? Telefonkosten? Telefonieren kann man im Astabüro, Fahrtkosten werden auch übernommen, Essen würden die Leute eh, tja, dann sieht es doch ehr nach so einer Art Lohn aus (und ist dafür wieder zu niedrig)

    Ist schon interessant, dass scheinbar auch die Koalition sich nicht so einig war ud die Leute gewählt hat und es mag ja wechsel geben, aber interessanterweise bleiben ja einige Leute ziemlich treu, der Herr Blénessy ist ja seit fast nem halben jahrzehnt dabei und andere finden als Asta-Referenten an und sind nu Angestellte.

    Nix gegen Pöstchenjägerei, das machen viele so. da ist so ein Asta nicht anders als die ARD, funktioniert ja auch beides mit Zwangsabgaben.

  8. 8

    Adrian schrieb,

    17. September 2009 @ 01:36

    Wir wollen endlich wieder http://www.watchyourasta-potsdam.de , Björn!

  9. 9

    Jakob schrieb,

    17. September 2009 @ 02:54

    Hallo alle miteinander

    1. zu der Debatte um die AE-Erhöhung:
    Ob die Erhöhung “genau” oder “nicht voll, aber fast” die 15%-Grenze erreicht, ist meiner Meinung nach kein großer Unterschied. Fakt ist, dass die AE pro Referat um einen Prozentsatz von 8,3 % erhöht worden ist (wenn hier schon Zahlenspielereien betrieben werden, übrigens 8,Periode3 %). Auf 18 Referenten verteilt ergibt das tatsächlich 180 Euro.
    Ob sich jetzt jeder aus reinem Idealismus mit 180 euro zufrieden gibt (die genaue Verteilung muss ja noch Kolaitionsintern besprochen und dann dem StuPa offengelegt werden) oder einfach nur möglichst viele Leute auch Geld abgreifen wollen und die AE nur durch die Satzung beschränkt ist – das sind einfach 2 gegensätzliche Positionen verschiedener Leute. Die Position des anderen zu kritisieren ist in Maßen ok. Sie als “böse Prophezeiung” für komplett abwegig zu halten zeugt aber von fehlendem Respekt.

    2. zum Thema weniger Arbeit von mehr Referenten oder auch nicht:
    Ganz allgemein teile ich Katharinas Meinung mit den vielen Köchen ;-). Ich möchte dem AStA aber trotzdem nicht von vornherein absprechen, dass vielleicht gute Arbeit geleistet werden wird – vielleicht aber auch nicht. Das wird sich im Laufe der Legislatur zeigen, hier ist zuallererst der AStA gefordert.

    3. zum Thema “neuer” oder “alter” AStA:
    Da muss ich dir, Christian, teilweise widersprechen. Natürlich sind neue Personen in die Koa(s) ein- bzw ausgetreten. Ebenso wurden die letzten AStA koalitionen immer von unterschiedlichen Listen getragen. Trotzdem besteht, wie auch Katharina bemerkt hat, über Jahre hinweg ein Personalstamm der immer irgendwie mit von der Partie war. Trotzdem sind auch viele “Neue” im diesjährigen AStA, die sich unvoreingenommen ihre Meinung bilden sollen. Alles in einen Topf zu werfen ist von daher natürlich falsch, ich bin aber der Überzeugung, dass Björn das auch nicht versucht hat.

    4.zum Thema “konstruktive Zusammenarbeit”:
    Meiner Meinung und Hoffnung nach sind große Teile sowohl der Koalitions- als auch die Oppositionslisten zu konstruktiver Zusammenarbeit bereit. Auf der StuPa Sitzung fanden meiner Ansicht nach auch keine groben persönlichen Angriffe statt, die Fragen sowohl der Opposition an die später gewählten Referenten als auch der Koalition an die Gegenkandidaten waren begründet und es gab in meinen Augen (fast) keinen Grund, zu erwarten, dass konstruktive Zusammenarbeit nicht möglich sein wird – das fast bezieht sich auf die respektlose (wiederholte) Seifenblasenaktion (Entschuldigung, aber das hat mich wirklich aufgeregt, das war unmöglich), sowie auf 2 Situationen die ich hier nicht näher erläutern werde, da ich hoffe, die betreffenden Personen sind klug genug, selbst zu wissen, ob das nötig war.

    5. zum Thema der fehlenden potenziellen GAL-Referenten
    Ich nehme an, du (Christian) beziehst dich auf die Koalitionsverhandlungen der GAL mit der Juso-HSG (und zeitweise mit der ShineUP). Leider scheinst du da falsch informiert zu sein, denn es gab zumindest 6 Referats- und Koreferatskandidaten. Zu näheren Ausführungen dahingehend kannst du mich gerne kontaktieren, ich bin überzeugt du weisst wie.

    ABSCHLIEßEND:
    - Ich entschuldige mich, dass es so viel geworden ist und kann jeden verstehen der nicht alles gelesen hat
    - Jeder hat das Recht hier zu äußern wie er die AStA-Wahl sieht/interpretiert etc. Ich denke, dass persönliche Angriffe hier deshalb nichts zu suchen haben, das bezieht sich akut vor allem auf den abwertenden Beitrag von Marcel
    - Falls sich jemand durch meinen Beitrag persönlich angegriffen fühlt, war dies nicht meine Absicht. Ich werde jetzt aber nicht noch 2 mal drüberlesen und alles umschreiben.
    - Falls Nachfragen zu bestimmten Punkten bestehen, bitte einfach stellen. – Falls irgendjemand jedoch versucht, Seifenblasen im Studierendenparlament als legitimes Argumentationsmittel zu verteidigen, werde ich mich in diesem als einzigem Punkt nicht auf Diskussionen einlassen.

    mit freundlichen Grüßen

    Jakob

  10. 10

    Björn Ruberg schrieb,

    17. September 2009 @ 11:13

    Lieber Christan,

    ich habe in meinem vorherigen Beitrag nichts über die Zukunft ausgesagt – entsprechend kann ich nichts prophezeit haben und schon gar nicht “böse”.
    Wenn ich keine schmutzige Wäsche waschen soll, dann tu es doch einfach selbst nicht.

    Die GAL hätte sich übrigens gerne am AStA beteiligt. Unsere Leute wurden aber nicht unterstützt. Sollen wir uns darüber vielleicht sogar freuen?

    Ich weiß auch nicht was deine Behauptung soll, die GAL hätte nur 3 Referenten und Referentinnen gehabt. Ich versteh nicht, was es zur Sache tut, aber: Fakt ist, es waren 5. Eine weitere war noch nicht sicher.
    Fünf ist übrigens genau die Zahl, die Beat und Jusos in den AStA entsenden und einer mehr als ShineUP. Was war nochmal dein Vorwurf, Christian?

  11. 11

    Christian Schäfer schrieb,

    17. September 2009 @ 12:02

    @Christian : “Dass die GAL auch fast 2 Monate nach der Wahl nur 3 Referenten für einen AStA gefunden hat, spricht ja auch Bände.”

    Du erwähnst es ja schon in deinem Satz : zwischen StuPa-Wahl und AStA-Wahl lagen 2 Monate. In meinem konkreten Fall war es so, dass ich mir das kommende Jahr eine Zeit lang für einen Referatsposten freihalten konnte. Mehrere Job-Angebot hingen dadurch in der Luft. Irgendwann Ende August musste ich mich entscheiden, ob ich studentsiche Hilfskraft werden möchte oder nicht. Da stand noch nicht fest, ob ich überhaupt ein Referat übernhemen würde dürfen. Also konnte die Entscheidung nur lauten : SHK. (beides wollte ich nicht, weil ich ein Referat vollzeit ausfüllen möchte und das Studium auch nicht völlig pausieren will)

    ———–

    Allgemein hoffe ich als Student, dass der AStA eine gute Arbeit für uns an der Universität leisten wird.

    Skeptisch werde ich, wenn bspw. beim sehr wichtigen Komplex “Hochschulpolitik-Vernetzung-Gremien” von der Koalition ein Team vorgestellt wird, dessen Zuständigkeiten intern kaum abgesteckt zu sein scheinen und dessen konkrete Ziele zum Teil nur sehr vage angedeutet werden können.

    Skeptisch werde ich, wenn bei DEM Thema der nächsten Wochen/Monate überhaupt – S-Bahn-Chaos – der angedachte Verkehrsreferent ein zum Teil noch ziemlich konfus formuliertes Konzept abgibt und selbst nicht bei den Wahlen erscheint (ohne vorherige Ankündigung, Erklärung).

    Und damit es nicht heißt, die GAL kritisiert nur : sowohl für den Komplex “HoPo-Vernetzung”, als auch für den Bereich Verkehr hat die GAL im Rahmen der Sondierungen Alternativen angeboten.

    Ich hoffe meine Skepsis erweist sich als paranoide Persönlichkeitsstörung, bleibe bis dahin aber : skeptisch ;)

    Gruß

    Christian Schäfer (muss man ja angesichts der Christian-Inflation vielleicht betonen ;) )

  12. 12

    Katharina schrieb,

    18. September 2009 @ 00:38

    @jakob, danke, dass jemand mal ausführlicher schreibt, sonst ist ja aus den Kreisen immer recht wenig zu lesen (und nein, eh jetzt wieder einer kritisiert, ich wohne in Berlin, muß mein Studium durch Arbeit finanzieren und habe zu wenig Zeit, um zu irgendwelchen Treffen zu kommen und mir alles anzuhören, daraus sollte einem ja kein nachteil entstehen, wenn man sich trotzdem informieren will)

    Was ich interessant finde, da reden einigen von konstruktiver Zusammenarbeit (und fordern das gerade von der neuen Opposition) und haben vorher, wie die Listen Beat und Shine Up in ihrer Entscheidung ja bewiesen, dass sie genau das nicht wollen, jedenfalls schrieb Maja Wallstein von den Jusos:

    “Besonders die GAL hat mich überzeugt, dass sie von nun an alte Streitigkeiten und Grabenkämpfe beilegen möchte und kann. Leider habe ich diesen Willen bei BEAT und Shine UP letztendlich vermisst.”

    das stimmt mich ja schon nachdenklich. Aber es ist schön, dass die neue Koalition als erstes Luftblasen produziert.

    Wann passiert eigentlich mal was in Sachen S-Bahn? Von der GAL kam ja immerhin schon was und durch Björn Ruberg fühl ich mich als Verkehrsbeauftragter des Senats auch gut informiert, aber vom Asta? Der startet hoffentlich zu Semesterbeginn auch durch.

    Wird ja ein Horror für die Erstis.

  13. 13

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 00:50

    wenigstens werden Ökologie und Geschlechterpolitik bearbeitet. Das wäre ja von der GAL nur durch personelle Notnägel (2 Monate keine geeigneten Interessierte gefunden) gelöst worden! Mit grün-alternativen (explizit keinen GAL-) Grüßen, Dieter

  14. 14

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 01:01

    Ach Jakob,

    als Grüner muss ich Dir schon sagen, dass auch ich den Mindestlohn gut finde. Ich glaube es findet sich in unserem Programm… Auch die Arbeit in der studentischen Selbstverwaltung soll meiner Meinung nach so vergütet werden, dass die Leute davon leben können. 180 Euro finde ich da zu wenig. Die angesprochene 15%-Regelung halte ich für weniger entscheidend…

  15. 15

    Jakob schrieb,

    18. September 2009 @ 07:30

    Ach Dieter

    Mir ist bewusst, dass ich zu diesem Thema meine eigene Meinugn zunächst zurück gehalten habe, aber du willst sie wohl hören.

    Ich finde den Mindestlohn ebenfalls gut – wenn es denn wirklich um LOHN geht. Die Arbeit im AStA wird jedoch ausdrücklich nur durch eine Aufwandsentschädigung honoriert. Das ist nunmal KEIN Lohn, auch wenn es anscheinend von einigen Personen so angesehen wird. Deshalb ist auch die 15%-Grenze völlig angebracht. Das dem AStA zur Verfügung gestellte Geld sollte nämlich hauptsächlich für Studierendenprojekte und nicht für die Bezahlung von Referenten genutzt werden.
    Sobald man es als Lohn bezeichnet (man kann sich jetzt darüber streiten, ob es nur theoretisch keine Bezahlung ist oder auch praktisch), besteht die noch höhere Gefahr also sowieso schon, dass durch einen Mindestlohn viele Leute nur in den AStA gehen um Geld zu verdienen. Wenn man wirklich von dem Geld leben können soll, ist der AStA nur noch ein Organ um WENIGE mehr oder weniger engagierte Studierende zu versorgen, Geld für Projekte bleibt kaum mehr übrig, denn: wie hoch sollte denn der Mindestlohn sein? ich denke nicht, dass du selbst über 300 Euro herausgehen würdest in deiner Argumentation. Das ist auch völlig ok, wenn eine Person ein Referat bearbeitet, da es wirklich viel Arbeit ist. Wenn allerdings 18 Personen je 300 Euro bekommen, damit sie davon auch leben können (dann müsste ja eigentlich jeder mindestens 600 euro bekommen, das ist das geld was ich momentan pro monat brauche), dann sind das 5400 Euro pro monat, 64800 Euro pro Jahr. Das wären knapp unter 25 % der gesamten Studierendenschaftsbeiträge, und damit einfach zu viel!

    Wenn AStA-Referenten also deiner Meinung nach mehr Geld bekommen sollten, solltest du dich vertrauensvoll an deinen AStA wenden und ihnen vorschlagen, doch einfach die selbe Arbeit durch weniger – und dann besser bezahlte- Referenten zu machen, was meiner Meinung nach durchaus möglich ist.

  16. 16

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 07:54

    Mensch Jakob,

    jetzt wird mir klar, warum die GAL nur so wenige Interessierte hatte. Ihr wolltet einfach mehr verdienen lol

  17. 17

    Katharina schrieb,

    18. September 2009 @ 08:07

    hallo Jakob, ich würde vorschlagen, man ingoniriert diesen Dieter, der scheint ja eh nur die Gal ärgern zu wollen und er widerspricht sich ja eh: Einerseits bejammert er, dass es im Asta zu wenig Geld gibt und andererseits unterstellt er der Gal, im Asta Geld verdienen zu wollen.

    und das ist ja quatsch, denn es gab ja mindestens drei Referenten, die auch jetzt, nach obigen Bericht (danke Zitrone dafür) in den Asta wollten.

    Übrigens: Hätte man die reingewählt wäre das doch ein tolles Signal für konstruktive Zusammenarbeit gewesen…zum Glück hat die Koalition es nicht getan, sonst hätte sie ja keine kritische Opposition und wer wüßte nicht besser, wie wichtig Kritik an Herrschenden ist, als der SDS…

  18. 18

    Dieter schrieb,

    18. September 2009 @ 08:27

    Liebe Katharina,

    war auch nur Ironie ;-)

    Mit grün-alternativen Grüßen,

    Dieter

  19. 19

    Christian Schäfer schrieb,

    20. September 2009 @ 11:59

    Selbst auf höchster staatlicher Ebene werden Politiker nicht entlohnt.

    Die Studierendenschaft bezahlt 10 Referate à ca. 325 Euro monatlich. Wie sich die Referate die Arbeit einteilen und wieviele Leute ein Referat bearbeiten ist dem AStA überlassen. Wenn 18 Leute 10 Referate bearbeiten, dann wird die Aufwandsentschädigung eben geteilt.

    Ein Referat ist kein Job, sondern Engagement. Das einzige was gewährleistet sein sollte ist, dass niemand sich aus finanziellen Gründen nicht engagieren kann. Darüber wurden sich – auf Initiative der Jusos – bei einem GAL-Juso-Gespräch schon erste Gedanken gemacht. Wenn die Aufteilung der Aufwandsentschädigungen dem StuPa mitgeteilt wird, wird man sehen, wie der neue AStA in dieser Hinsicht verfährt…

  20. 20

    Dieter schrieb,

    21. September 2009 @ 09:44

    Lieber Christian Schäfer,

    dann muss man aber auch sehen, dass in diesen höchsten staatlichen Ebenen ein großer professioneller Mitarbeiterstab besteht und diese Ämter v.a. Repräsentationscharakter haben…

    Generell sehe ich in unserer Generation eine Tendenz zur Selbstausbeutung (siehe öffentliche Diskussionen zur Generation Praktikum). Deswegen sehe ich eine adäquate Entlohnung, von der die AStA-Leute auch leben können, durchaus im Interesse der Studierenden!

    Generell liegt Deinen Ausführungen eine soziale Schieflage zu Grunde. Du meintest, alle, die mehr Geld brauchen, um so ein Amt ausführen zu können, sollten sich ihren AStA-Kollegen und v.a. der gesamten Studierendenschaft offenbaren! Das würde bedeuten, dass man sich, um an der Uni Potsdam ein AStA-Amt antreten zu können, seine privaten Sozial- und Finanzvetrhältnisse einer breiten Öffentlichkeit indirekt offenlegen müsste. Das halte ich auf großer politischer Ebene (Hartz IV) für sozial diskriminierend und noch viel mehr auf AStA-Ebene!

    Letztlich schreckt ein solches Vorgehen, das ihr von der GAL offensichtlich durchsetzen wollt, dazu, dass Leute mit finanziellen Problemen oder anderen prekären Hintergründen sich noch weniger ehrenamtlich engagieren können. Das finde ich unsozial und auch nicht wirklich grün, so wie ich die Idee verstehe. Vielleicht ist ja auch das mittlerweile in der Potsdamer GAL anders, wie so vieles bei Euch rechts von den grünen Parteiidealen ist ….

    So ist es doch nicht verwunderlich, dass die Mehrheit der Jusos und die linken Gruppen keine Koalition mit Euch wollen und eine grüne AStA-Beteiligung nur mit Hilfe dem rechtslastigen RCDS möglich erscheint!

    Also das musste mal raus und war auch ernst gemeint!

    Mit grün-alternativen Wünschen,

    Dieter

  21. 21

    Björn Ruberg schrieb,

    21. September 2009 @ 10:58

    Mir geht es einigermaßen gegen den Strich, wie Du uns hier als Rechte beleidigst. Das nervt und ist an keinem Punkt wahr.
    Auch dir sollte klar sein, dass nicht immer nur eine bestimmte Position “grün” ist, sondern dass es auch unter Grünen zu wohl jedem Thema unterschiedliche Meinungen gibt. Wie Du deine eigene Meinung als das “grüne Parteiideal” hinstellst und alles andere diffamierst ist nur eins: in höchstem Maße ungrün.
    Zu glauben, die Wahrheit für sich allein gepachtet zu haben, ist mehr eine Eigenschaft von Linksaußen.

    Deine Unterstellungen, wir würden durchsetzen wollen “dass Leute mit finanziellen Problemen oder anderen prekären Hintergründen sich noch weniger ehrenamtlich engagieren können” ist einfach nur noch widerlich. Auch das ist eine Art der politischen Diskussionskultur, wie ich sie nur von linksaußen kennen lernen durfte.

    Wie dir vielleicht aufgefallen ist, haben wir hier das Thema diskutiert. Niemand hat etwas gefordert. Zu den Fakten: Noch vor drei Jahren lag die AE bei 240 Euro im Monat. Davor noch niedriger. Das hat damals auch funktioniert – und auch damals waren die Koalitionen übrigens sehr links. Wie passt das nur in Dein Weltbild?

    Seit dem die jetztige Koalition im Amt ist, müssen immer mehr mehr Leute in den AStA. Ich fände, 300 Euro für ein “Ehrenamt” schon einen ordentlichen Lohn. Ich kritisiere nicht, dass es für einen AStA-Referenten eine Aufwandsentschädigung gibt. Ich finde es aber kritisch, dass man immer mehr Leute in den AStA holt, die AE immer mehr aufsplittet UND dann über zu niedrige AEs klagt. (wie geschehen)

    Das AE Thema ist zugebenermaßen sensibel. Immerhin wird sich hier aber auch an den Beiträgen der Studierenden bedient.

    Dieter/Mathias, wenn du noch irgendwie an Antworten interessiert bist, dann hör’ bitte auf uns, auf diese beleidigende Art und Weise zu diffamieren. Dein Verhalten hier ist bisher auf einer grünen Stufe mit Oscar Lafontaine (und wenn ich mit dem Vergleich jemandem Unrecht tue, dann dem Herrn Lafontaine)

  22. 22

    Mathias schrieb,

    21. September 2009 @ 11:45

    Lieber Björn,

    ich werde an meinem Ton arbeiten, versprochen! An meinen inhaltlichen Punkten habe ich aber nichts zurückzunehmen! Ich hoffe, dass die GAL auch mit kritischen Sympathisanten umgehen kann, die sich bisweilen anders verhalten als es politisch für die GAL opportun ist …

    Mit grün-alternativen Wünschen,

    Mathias

  23. 23

    Björn Ruberg schrieb,

    21. September 2009 @ 13:24

    Wer uns derartig beschimpft, läuft für mich nicht unter “Sympathisant”. Inhaltlich habe ich von dir auch noch nichts gesehen, außer dass du alles versuchst irgendwie so hinzudrehen, dass wir a) rechts seien b) keine Leute hätten und c) die Jusos ganz richtig gegen uns entschieden haben.
    Ich habe dich auch schon ausdrücklich dazu eingeladen, doch einfach mal zu uns zu kommen. Dann würdest du sehen, dass nichts von deinen Behauptungen der Wahrheit entspricht.
    Dieses Angebot hast du ausgeschlagen und verlässt dich lieber auf Hören-Sagen und alles, was du irgendwie in dein Weltbild pressen kannst, ohne zu reflektieren ob es auch anders sein könnte.

    Ich habe überhaupt kein Problem, mich inhaltlich auseinanderzusetzen. Das tue ich hier in diesem Kommentaren ständig. Du hast uns allerdings bisher nur beleidigt – und das in großer Einigkeit mit den Kommentatoren aus den Koalitionslisten.

  24. 24

    Mathias schrieb,

    22. September 2009 @ 23:40

    Genau wegen solchem Verhalten von Dir werde ich nie in der GAL aktiv werden. Wir würden uns ständig in die Haare bekommen, das wäre nicht gut für die Gruppe. Ich bleibe lieber kritischer Beobachter und sage, wenn mir etwas nicht passt. Alles andere ist mir auch zu anstrengend. Und irgendwann werden ja auch Du und Jürgen mit dem Studium fertig sein!

    Mit grün-alternativen Wünschen,

    Mathias

  25. 25

    Christian Schäfer schrieb,

    23. September 2009 @ 10:23

    Also wenn wirklich das deine Sorge ist, dann kannst du ruhig zu uns kommen… Ich weiß ja nicht wie es in anderen politischen Gruppen ist, aber bei uns muss man den Konsens häufig schaffen (sprich z.T. sehr kontrovers diskutieren), der Konsens kommt nicht immer von allein… Dabei kann es auch mal vorkommen, dass sich zwei (oder mehr) Leute zeitweilig “in die Haare bekommen”, das ist aber nicht schlimm sondern gehört einfach dazu. Es ist sogar “gut für die Gruppe”, wenn nicht alles immer einheitlich ist. Das regelt man dann und gut ist. Ich denke das wird auch bei den anderen HSGs nicht anders sein.

  26. 26

    Jakob schrieb,

    24. September 2009 @ 09:09

    da komm ich nach ein paar tagen wieder auf die Zitrone und muss wieder Beiträge von Dieter lesen… unglaublich, du versuchst ja alles, um uns das Wort im Munde herumzudrehen und uns für rechts, unsozial etc. zu erklären…

    ich habe keine Ahnung woher diese Hass-Haltung kommt, aber lies dir doch einfach nochm al durch was wir geschrieben haben und welche schlüsse du daraus gezogen hast…

    Ich versteh dich nicht. Politische Kultur verlangen und dann sowas…

    Gruß Jakob

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