Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Archiv zur KategorieAStA

StuPa-Wahl 2010 – Ergebnis

Bei der StuPa-Wahl 2010 wurden folgende Stimmen gezählt, aufgeschlüsselt nach Fakultäten. Jeder Wähler hatte 3 Stimmen.

Liste Phil WiSo Mat-Nat Hum Jura Alle %
GAL 445 420 428 155 140 1588 26,6
Jusos 244 384 201 83 156 1068 17,9
BEAT 309 122 121 106 10 668 11,2
Grüner Campus 93 48 297 61 4 503 8,4
Shine UP 132 143 119 49 20 463 7,8
Piraten 47 91 218 49 11 416 7,0
LUST 19 98 30 10 230 387 6,5
Linke.SDS 92 91 97 43 34 357 6,0
RCDS 79 108 27 3 76 293 4,9
LHG 18 77 32 4 73 204 3,4
HuSo 16 1 3 1 0 21 0,4

Daraus ergibt sich folgende Sitzverteilung für das kommende Studierendenparlament:

StuPa-Sitzverteilung: Jusos 5, GAL 7, BEAT: 3, Linke.SDS: 2, LUST: 2, HuSo: 0, RCDS: 1, Grüner Campus: 2, Piraten: 2, LHG: 1, Shine UP: 2

(Quelle: Beobachtung der Auszählung, ohne Gewähr)

Nachtrag 18.50: Aufschlüsselung nach Fakultäten hinzugefügt.

Nachtrag 13.7.: LUST-Ergebnis an der WiSo korrigiert, so stimmt dann auch die Summe.

Kommentare (6)

11 Listen zur StuPa-Wahl 2010

Zur diesjährigen Wahl zum Studierendeparlament wird es eine große Auswahl geben – insgesamt 11 Listen treten an:

Von uns aus wird es dieses Jahr leider keine Video-Interviews geben. Aber gerüchteweise werden wir besonders von Hochschulpolitikern gelesen – schreibt Eure Fragen an sie doch einfach in den Kommentaren, bestimmt wird sie jemand beantworten.

Und eventuell bereitet ja unser Campusradio Funk UP etwas zu den Wahlen vor?

Nachtrag 3.7.: Link zum Grünen Campus hinzugefügt.

Kommentar

S-Bahn-Entschädigung: “gerecht” oder “solidarisch”?

Gut erinnern wir uns noch an das S-Bahn-Chaos im vergangenen Sommer, nach Potsdam ging es nur alle 20 Minuten, zeitweise gar nicht direkt und auch die eingesetzten RE1-Verstärkerzüge halfen nur teilweise.

Nachdem die S-Bahn nun normale Jahreskarten-Besitzer mit einer Freifahrt im Dezember entschädigt hat, ist sie auch bereit, uns Studenten einen Monat zu schenken: Sie bietet an, ein Sechstel des Ticketpreises – also 22,50 EUR – mit der nächsten Zahlung zu verrechnen.

Allerdings will die S-Bahn nicht für eventuelle zusätzliche Verwaltungskosten aufkommen. Die würden entstehen, wenn Rückzahlungen an jeden einzelnen durchgeführt würden. Eventuell müsste auch jeder von uns einen Antrag stellen und beispielsweise seine Kontodaten für die Überweisung mitteilen. Und diese bis zu 20.000 Anträge müssten bearbeitet werden. Das soll nach Wunsch der S-Bahn der AStA machen.

AStA-Verkehrsreferent Daniel Sittler (Shine UP) hat sich daher mit Berliner Studentenvertretern vernetzt und verhandelt nun mit der S-Bahn, dass auch die Verwaltungskosten übernommen werden. Und diese Verhandlungen scheinen schwierig:

Es liegt nicht an uns, sondern an der S-Bahn, dass sich die Auszahlung verzögert, da diese Anfoderungen stellt, die wir, auch in eurem Interesse, niemals annehmen können.

Um dem Problem der Verwaltungskosten zu entgehen, schlägt die GAL statt Rückerstattung eine Einfrierung des Ticketpreises vor: Laut aktuellem Vertrag erhöht sich der Preis in jedem Sommersemester um 4 EUR, von heute 135 EUR auf 143 EUR im Sommer 2011. Ohne diese Erhöhung würden wir insgesamt genau 24 EUR weniger bezahlen.

“Wenig gerecht” findet Daniel persönlich diesen Vorschlag. Denn wer z.B. im kommenden Sommersemester mit dem Studium aufhört, wird mit gerade mal 4 EUR statt 22,50 EUR entschädigt. Außerdem müsste “der gesamte Semtix-Vertrag nachverhandelt werden, was eine schnelle Lösung fast unmöglich macht.” Der GAL-Vorschlag sei daher ein “Schnellschuss” und “plumpe politische Meinungsmache”. Wie sich der AStA aber selbst eine konkrete Abwicklung der Entschädigung vorstellen könnte, ist den bisherigen Mitteilungen nicht zu entnehmen.

Björn Ruberg (GAL) widerspricht nicht, dass mit dem Einfrieren manche Betroffene gar nicht entschädigt und viele Nicht-Betroffene den Vorteil des Preisnachlasses erhalten. Statt “ungerecht” nennt er das aber lieber “solidarisch”. Denn in der Summe könnte die Studierendenschaft mehr erhalten, weil die Bahn das Geld über mehrere Jahre verteilt ausbezahlt. Zudem könnte der dann niedrigere Preis bei den kommenden SemTix-Verhandlungen helfen, ihn auch noch länger niedriger zu halten.

Doch vorerst verhandelt Daniel über die Übernahme der Verwaltungskosten und geht selbst nicht davon aus, “dass eine Entschädigung vor Anfang nächsten Jahres möglich ist”. Und bittet – wiederholt – um Geduld.

Die einfachste Lösung wäre vielleicht, die 22,50 EUR im nächsten Sommersemester-Beitrag zu verrechnen. Damit wären vor allem die jetzt eingeschriebenen Studenten entschädigt, denn Neueinschreibungen sind bei uns zum Sommersemester nicht möglich. Allerdings müsste das schnell entschieden werden, die Überweisungsträger der Uni gehen spätestens Anfang Dezember in den Druck.

Nachtrag 10.12.: Das StuPa behandelte am 8.12. einen Antrag der GAL, auch ihren Vorschlag bei den Verhandlungen mit der S-Bahn vorzustellen. Der Antrag wurde mit 9 zu 10 Stimmen abgelehnt.

Kommentare (12)

13. AStA gewählt

Das StuPa tagte, zwar ohne öffentliche Einladung aber dennoch gut besucht, und nach 21 Personenvorstellungen in 4 Stunden Sitzungszeit (also gegen 23.30 Uhr) wählte es den 13. AStA der Uni Potsdam:

  • Finanzen: Stefan Morgenweck (JuSos)
  • Geschlechterpolitik: Vicky Kindl (listenlos)
  • Öffentlichkeitsarbeit: Mandy Joachim (listenlos)
  • Koreferat Öffentlichkeitsarbeit: Tamás Blénessy (Beat!)
  • Verkehr: Daniel Sittler (ShineUP)
  • Koreferat Ökologie: Simon Wohlfahrt (listenlos)
  • Gremienarbeit: Diana Mogelnitzki (JuSos)
  • Koreferat Gremien und Vernetzung: Janosch Rassmann (ShineUP)
  • Hochschulpolitik: Katja Klebig (ShineUP)
  • Koreferat Campuspolitik: Franz-Daniel Zimmermann (ShineUP)
  • Kultur: Mario Waschk (Beat!)
  • Koreferat Campusleben: Christin Wiech (listenlos)
  • Ausländische Studierende: Pierre Vicky Sonkeng Tegouffo (JuSos)
  • Koreferat Antifaschismus/Antirassismus: Lars Neumann (Beat!)
  • Kulturzentrum: Jens Gruschka (Beat!)
  • Koreferat Bildungspolitik: Susanne Eckler (Beat!)
  • Sozialpolitik: Enrico Schicketanz (JuSos)
  • Koreferat Sozialpolitik: Malte Jacobs (JuSos)

weiterlesen »

Kommentare (26)

Jusos bleiben links

Die Jusos haben sich auf ihrer heutigen Sitzung für eine weitere Zusammenarbeit mit Shine UP und BEAT entschieden. Als Alternative war zuletzt noch eine Koalition mit der GAL im Gespräch, nachdem es wieder nicht gelungen war, eine breites Bündnis zu finden. Mit 14 zu 11 Stimmen bei 3 Enthaltungen fiel die Entscheidung jedoch knapp aus.

Somit wird evtl. schon am 15. September das Studierendenparlament tagen und einen linken AStA in die dritte Runde wählen. Jusos, Shine UP und BEAT verfügen zusammen über 15 Sitze, GAL und Jusos hätten zusammen 14 gehabt.

In unserer Zitrone-Umfrage sprach sich im vergangenen Monat von 123 Lesern knapp die Hälfte für eine Koalition mit GAL und Jusos aus:

Kommentare (41)

« Vorherige Einträge